Sheng Fui – das Leben weis´ gemacht

Der Sheng-Fui-Satiriker Lorenz Meyer sagte einmal:
„Wenn du jeden Tag so lebst, als wäre es dein letzter -
wird es irgendwann auch mal so weit sein!”
Ergänzt werden solche Weisheiten durch
Tse-Tang den Älteren,
der als Alter Ego wiedergeboren wurde.

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Muß man jedes Arschloch respektieren?

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Man hört Menschen „Herr Hitler“ sagen. Und keiner widerspricht, wenn Udo Samel meint, man werde bald wieder obenauf sein.

Im „Zeugenhaus“ waren während der Nürnberger Prozesse Menschen verschiedenster Couleur untergebracht, die vor Gericht befragt werden sollten. Der ZDF-Film gibt eine gespenstische Zusammenfassung des moralischen und intellektuellen Tiefststandes der deutschen Bevölkerung nach der NS-Zeit. (FR) Ein seltsamer Film, untypisch für die Hauptsendezeit, in der auch öffentlich-rechtliche Sender historische Ereignisse auf Döntjes herunterbrechen. „Das Zeugenhaus“ beruht auf einem 2005 bei Goldmann erschienenen Roman von Christiane Kohl. Im „Zeugenhaus“, wie die Journalistin Kohl damals recherchierte, waren während der Nürnberger Prozesse ab November 1945 Menschen verschiedenster Couleur untergebracht, die vor Gericht befragt werden sollten: Opfer, Täter und mögliche Täter, Zivilisten, Ex-Militärs, Prominente in einer seitens der zuständigen Alliierten anscheinend nonchalant gehandhabten Zusammenstellung. Es war keine Zeit des Zartgefühls. Was den Ton betrifft, ist es aber ganz verblüffend, was Vattrodt und Regisseur Matti Geschonneck daraus machen. Sie beeinflussen ihn deutlich, indem sie Iris Berben stark in Szene setzen, die als ungarische Adelige mit unklar bleibender Geschichte (und einer etwas dramatisierenden Morphiumabhängigkeit) das „Zeugenhaus“ quasi führt. Berben und ihre Figur bleiben unverbindlich, am liebsten würde die Gräfin Gespräche über die Vergangenheit verbieten. Alles ist gedämpft, wie in Watte gepackt, dazu passen die hocheleganten Bilder, die an die gediegene Theaterinszenierung eines Kammerspiels denken lassen. Vattrodt, Geschonneck und Kamerafrau Judith Kaufmann huschen im Haus herum (tatsächlich einer Berliner Villa) und hören den Figuren für ein paar Momente dabei zu, wie sie miteinander sprechen oder sich belauschen (das war man offenbar gewohnt). Es gibt wenige Außenszenen, keine Rückblenden (großartig!) und Bilder aus dem Gerichtssaal nur historisch als Wochenschauberichte. Bekenntnisse werden eher flüsternd vorgetragen und selten vollständig. Der wirklich merkwürdige Teil fängt aber damit an, dass die Edelstbesetzung – während der Dreharbeiten kann eigentlich kein anderer deutscher Spielfilm entstanden sein – größtenteils verschenkt wird.

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Peter, Holger, Thomas, Michael et al.

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Musik findest Du überall; aber ohne Hilfe nicht diese:

Beim Alaska-Konzert unten gegeben 4/7 war ich genau – WE 13. freitags, am Dümmer –  in der Pension,  wo Arno Schmidt die ‘Seeelandschaft mit Pocahaontas’ schrieb: klar, heute erschießen, alle. – Aber der Blues reißt jede echte und auch so gemeinte Hinrichtung raus zu einem Reggaestyle, damit die Scheiße weitergeht, wie sie gerne geht; aber irgendwann:

The Lemon Song ist der am meisten vom Blues beeinflusste Songs von Led Zeppelin. „Wir haben ihn live im Studio runtergespielt und nur in der Bridge ein paar Gitarren-Overdubs gemacht – ich glaube, es war eine elektrische zwölfsaitige von Fender oder Rickenbacker.“ (Jimmy Page)
Der Text des Songs machte Furore, weil er für die Erwachsenen voller sexueller Zweideutigkeiten steckt und gleichzeitig von den Kindern als ein Lied gehört werden kann, das davon berichtet, was passiert, wenn man eine Zitrone zu fest drückt. Der Song baut auf Howlin’ Wolfs Killing Floor auf, mit später oftmals von Robert Plant improvisierten Texten. “Squeeze (my lemon) till the juice runs down my leg” stammen aus Travelling Riverside Blues von Robert Johnson, der von Led Zeppelin schon für die BBC-Sessions gecovert worden war. Es ist wahrscheinlich, dass Johnson die Zeile selbst von einem im selben Jahr (1937) aufgenommen Song mit dem Namen She Squeezed My Lemon (von Arthur McKay) übernommen hat. The Lemon Song wurde auf den ersten drei USA-Touren der Band live aufgeführt, bevor er Ende 1969 aus der Setlist genommen wurde. Allerdings wurde die ‘squeeze my lemon’-Sequenz in einen Whole Lotta Love-Medley eingefügt und nach Belieben weiter verwendet.
So macht es auch Dread Zeppelin im Medley, und gegeben sei Lemon Song, Jive Talking & danach das helle, ja lustvolle No Woman No Cry.


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Für DSC-Arminia-Koslowski: Live von SG Sonnenhof Großaspach

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Empfehlung: EkliraGenuair & Atemtherapiegerät GeloMuc

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