Mit Highheels in den Bürgersteigkrieg

Germany’s Next Topmodel (GNTM) ist eine deutsche Castingshow im Reality-TV-Format des Senders ProSieben. Die seit 2006 überflüssig ausgestrahlte Sendung wird von Heidi Klum moderiert und ist eine Adaption des amerikanischen Next-Topmodel-Formats. Klum machte es bei Vertragsunterzeichnung zur Bedingung, dass vorwiegend in der Nähe ihres Wohnsitzes bei Los Angeles gedreht wird, um in Kontakt mit ihren Kindern bleiben zu können. Die Kandidatinnen aber würden wie „Ware“ behandelt und durchweg in schwarzer Pädagogik als Mädchen tituliert, heißt eine nicht wegzuweisende jedoch kleinkarierte und kapitalismusaffine Kritik. Die kritikunverdächtige Frankfurter Allgemeine sah sogar: Sexismus am Mediengewerke. Anders als die Heidi-Klum-Eigenwerbung-Kritik, billig in der normalen TV-Kritik, hat Roger Willemsen den wesentlichen, den deutschen Rampensaucharakter der Klumshow festgestellt.
willklum

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Wo morgen spielen

Der Treffpunkt Lilaweiß diskutiert die Pläne von Schwarz-Weiß-Grün

>>NurIch Artikel 763725 Mittwoch, 11. Oktober 2017 10:44
Mal so nebenbei: der Rat der Stadt Münster wird am 18.10. wohl mit der schwarz-grünen Mehrheit beschließen, dass es keinen Neubau des größten Hühnerstalles der Welt auf Münsteraner Boden geben wird.
Richtig so!
Pro Sanierung und Ausstattung der Schulen!
Contro Stadionneubau!
An das mitlesende Federvieh: ihr glaubt wirklich, das geht Beides?
Mit wem auch immer ich in Münster spreche (Nachbarn, Kollegen, Gemeinde etc.): keiner will den Stadionneubau.
Für uns lila-weißen Maulwürfe heißt das: bei der nächsten Kommunalwahl CDU oder Grüne.
>>>Pokalschreck Artikel 763726 Mittwoch, 11. Oktober 2017 10:59
Die theoretische Fassung des Kastens in Münster beträgt ja knapp 15.000. Wie hoch ist denn die reale, wenn man die gesperrten Bereiche abzieht?
Angesichts von knapp 6.500 Zuschauern im Schnitt (von Ausreißern gegen uns und Meppen abgesehen) wüsste man ja auch nicht wirklich was das soll.
Wobei sicher unstreitig ist, dass das Stadion die hinterletzte Bruchbude ist. Selbst der 3. Liga kaum würdig.
Da bin ich doch immer wieder über unsere Brücke froh. Die auch sicher nicht perfekt, aber halbwegs in Schuss ist und einen gewissen Charakter hat.
>>>NurIch Artikel 763727 Mittwoch, 11. Oktober 2017 11:20
Die Stadt will ja dem Verein anbieten, das Stadion am jetzigen Standort schrittweise zu modernisieren bis zu einer Kapazität von 20 000. Wäre ca. 10-15 Mios günstiger und das Geld könnte in die Schulen fließen.
>>>DerroteHexer Artikel 763728 Mittwoch, 11. Oktober 2017 11:35
@Pokalschreck – so wie ich das verstehe ist die Kapazität der Bruchbude abzüglich der gesperrten Bereiche 15.000. Beim Heimspiel der Preußen gegen Bayern im Pokal vor zwei Jahren gab es ja eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung der gesperrten Berg-Fidel-Kurve, damals waren dann meiner Erinnerung nach ca. 17.000 Zuschauer im Stadion.
Ansonsten: richtige Entscheidung kein kommunales Geld für einen Stadionneubau zur Verfügung zustellen. Ohnehin recht schleierhaft, woher die Herren Seinsch und Strässer ihren Anspruch auf hohe zweistellige Millionenbeträge öffentlicher Mittel ableiten
>>>NurIch Artikel 763729 Mittwoch, 11. Oktober 2017 11:40
Die leiten das vereinfacht gesagt daraus ab, dass sie den Neubau finanzieren und die Stadt dafür ein passendes Grundstück plus Erschließung schenkt. Das sind mindestens 25 Mio und wahrscheinlich wie immer weitaus mehr. Und in vielen Münsteraner Schulen gibt es einen dringenden Bedarf an Sanierungen und Ausstattung…
>>>SteinfurterSCP06 Artikel 763731 Mittwoch, 11. Oktober 2017 14:04
Mal etwas zur Klarstellung hinsichtlich der Pläne für einen Stadionneubau in Münster:
Der jetzige Standort am Berg Fidel hat zur Zeit keinen gültigen Bebauungsplan. Dieser wurde einkassiert und soll nach einer Verfahrensdauer von mehr als drei Jahren nun im Frühjahr 2018 verabschiedet werden. Es gibt dann aber eine Krux im neuen B-Plan. Am jetzigen Standort dürfen dann nur noch eine maximale Zuschauerzahl von 20.000 zugelassen werden. Natürlich reicht diese Größe für die 3. Liga. Aber bereits in der 2. Bundesliga würde ein derartiges Stadion zu den kleinsten gehören. Entwicklungspotential gibt es dort nicht mehr.
Der SCP will auch nicht den Bau finanziert bekommen, sondern lediglich ein Grundstück von der Stadt haben. Das Stadion selbst würde durch Investoren, die bereits wohl schon zur Verfügung stehen, gebaut werden. Die endgültige Maximalgröße für 40.000 Zuschauer soll aber nicht sofort errichtet werden. Man strebt eine Größe wie Duisburg, Mainz oder Augsburg an, die alle zwischen 30.000 und 34.000 Plätze haben.
Für ein derartiges Stadion wird eine Fläche von 20-22 Hektar benötigt. Je nach Lage kämen auf die Stadt für Erschließung und die Parkplätze zwischen 15-35 Millionen Euro zu. Das klingt zwar erst einmal recht hoch, aber es gibt von Seiten der oppositionellen SPD einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung. Hierfür könnte der alte Standort herangezogen werden, der sich in städtischer Hand befindet. Durch die Umwandlung in ein Wohngebiet kämen 45-50 Millionen Euro bei einem Verkauf zusammen. Das Ganze heißt Kompensation und ist rechtlich auch zulässig.
Was die Schwarz-Grüne Mehrheit im Rat dem Bürger zudem verschweigt ist die Tatsache, dass bei einem Umbau des jetzigen Preußenstadions Kosten für Infrastrukturmaßnahmen in einer Höhe von bis zu 25 Millionen Euro auf die Stadt zukäme. Dabei ist die Finanzierung dafür nicht einmal gesichert. Kosten für den Umbau der heutigen Ruine sind da noch nicht einmal mit drin.
Aus diesen Gründen macht der Standort Berg Fidel fiskalisch überhaupt keinen Sinn mehr. Und praktisch gesehen steht für das Preußenstadion auch kein Investor zur Verfügung, weil die Entwicklungsmöglichkeit zu sehr eingeschränkt ist. Dies will aber die Ratsmehrheit nicht einsehen, weil ihr ideologisches Handeln und Denken wichtiger ist, als der Sachverstand. Letztendlich würde die Stadt mehr Geld verschwenden, als ein Neubau für sie kosten würde.
Derzeit ist das Preußenstadion für 14300 Zuschauer zugelassen. Die marode Westkurve spielt da überhaupt keine Rolle.
Edith: Gegen Bayern München waren 18.000 Zuschauer möglich, da der Gästebereich deutlich mehr als die 1500 Plätze hat. Zudem konnten zu dem Spiel auch im Bereich der Heimkurve mehr Zuschauer hinein. Aus Sicherheitsgründen und wegen der Fluchtwege ist aber die Zahl in der Ostkurve deutlich nach unten gesenkt worden, so dass jetzt insgesamt nur noch maximal 14300 Zuschauer ins Stadion können.
>>>Obstbrand Artikel 763733 Mittwoch, 11. Oktober 2017 14:36
@Steinfurter: Nett, das mal aus Preuxxenbrille zu hören – aber es ist mir ziemlich egal.
Denkanstoß: bei „normalen“ Vereinen bringt der Erfolg die finanziellen Mittel – bei RBL oder Hoffenheim gab es erst die Mittel, die dann einen Weg ermöglicht haben.
1860 hat es natürlich auch mit „Eurem“ Weg versucht 🙂
Ich lehn mich zurück und warte auf Preuxxens Untergang.

Hier geht ein Link ins Leere?

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Nachtmusik aus der Wassermelone

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Dance is more than gewackelte Music

 

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Startcartoon in die Sondierung

titanicstartcartoon

Klick it!

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17SPM –

33, 45, 78 Sekunden. Minitapes des Münsterschen Kunstsommers. Verschlagwortet auf YouTube mit Skulptur Projekte Münster 2017. wegweisend voran: 17SPM –. Folgst Du Netzberg. Findest Du etwa diese – und klar – alle!

Ein Fotoalbum des Kunstsommers mit lockeren 500 Einblicken hier reinzuklicken. 😉

 

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Radikalrevolutionärer Neuanfang. Jetzt!

Das Lied für einen radikalrevolutionären Neuanfang. Unten nach oben. Z vors A.
Gewinn Champions League vor dem Abstieg in Liga Regional oder Abstellgleis Insolvenz. Mit der ollen Stehtribüne Nord, wo mein Vater mich anfixte und Schulfreund Uli mich trotz eines Frankfurter Jahrzehnts nachhaltig fixierte.

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