What the Hell!


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Da da da isses!

Urlaub im Hotel Harakiri – d.h. Sätze wie aus gemeißelten Schupfnudeln: „Wir sind ein unbeflecktes Haus!!!“ zuerst, dann folgt schon „Frau Elfenbein ißt nur geräucherte Fischgräten.“ Teilweise in Gänze wunderbare Musik, das Bemühen um Kolonnenstärke ist herauszuhören. Gedichte auf allen Etagen hingehaucht und Kunstwerke in den Empfangsbereich geworfen. Nach Besuch der dankenswerterweise eingebauten und hotelmäßig ‚hotten‘ (i.e. SUPERHEISSEN) Hirnsauna können im Aufwachraum Haiku zu sich genommen werden.  Danach Minibar in der 2. Etage. – Ach, Urlaub: Mein Laub!
Neben orientierungslosen und zeitvergessenen Werbezeilen mögen jeden Bolle und den geneigten Leser natürlich auch gute Gerichte ins Harakiriland begleiten.

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten,
Nach Pankow war sein Ziel;
Da verlor er seinen Jüngsten
Janz plötzlich im Jewühl;
’Ne volle halbe Stunde
Hat er nach ihm jespürt.
Aber Waschmaschinen leben länger mit Calgon.

P.S.: Auf der Hinfahrt empfiehlt Oberkellner Zack noch was auf die Ohren.

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Der 90. Geburtstag

Am Bodensee durchquert Martin Walser mit Denis Scheck seine Landschaft, sein Werk und seine Biographie. Zu Scheck vgl. hier und zur dichten Biographie lese unten bei Hermann L. Gremliza; und den Nebensatz gerne auch.

Von Walser habe ich gelesen Finks Krieg, Tod eines Kritikers und sein Debut Ehen in Philippsburg; in dieser Reihenfolge und das letzte aus Anlaß der Ausgabe der SZ-Bibliothek No 9. Und Jakob von Gunten – ach nee, das war ja der Robert … Den literatur- und kulturpolitischen Walser habe ich in den einschlägigen Qualitäterätsmedien gelesen, gehört und gesehen. Vor zwei Jahren besuchte ich bei einem schönen Bodenseebesuch auch Wasserburg, samt Übernachtung. Natürlich war ich am Haus, das der Film ab Minute zehn zeigt. Na ja, zuerst war ich am anderen Ortsende beim Hotel Walser, aber das sind andere Walsers, die aber orts- und geschäftskundig weiterhelfen konnten. Na, vgl. hier.

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Glittermania

5.144.250 Klickende können sich nicht irren (Wahltag Saar)
Gary Glitter ~ Rock And Roll (Part 1) – 1972

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Unterwegs mit Stephan US

Die letzten Tage in meinem Atelier im Speicher 2 sind angebrochen. Abschied ist aber zugleich auch die Eröffnung von etwas Neuem. Dazu möchte ich Euch/Dich herzlich einladen. An diesem Wochenende startet das Projekt „Nomadic No Man´s Land“ mit der Aktion „Die Auswilderung einer großen Reisegesellschaft“. Meine Kamel-Karawane, die seit 2013 in ständigem Wachstum an meinem Balkongitter des Ateliers wandert und mittlerweile viele touristische Photos geprägt hat , wird weltweit ausgewildert, um das „Nomadic No Man´s Land“ in die Welt zu tragen. Dazu brauche ich Eure Hilfe! Also kommt vorbei, kauft einen echten US, sagt Adé und wandert mit mir ins nomadische Niemandsland ein.

Ich war beim Aufbruch dabei; und werde weiterhin …

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So müssen Kolumnen beginnen

Das werde ich ja auch „oft“ gefragt: Wie ich nur immer an meine Ideen gerate! Und im Sinne der Transparenz wie auch der Kundenbindung will ich heute gern die Auskunft erteilen, daß ich gestern, in einem Kurzanfall von Frühjahrsputz, die Küche nicht nur aufgeräumt und staubgesaugt, sondern gleich auch noch mit einem Rest Wandfarbe die diversen Stuhlschrammen, Buntstift- und Fingerspuren beseitigt habe und den Farbtopf dabei auf dem (ungelesenen) Wirtschaftsteil vom Dienstag hatte; und schwupp, hatte der liberale Wirtschaftsmann Marc Beise unter der schon mal attraktiven, weil irgendwas verläßlich Unsozialistisches verheißenden Überschrift „Ach, unsere Reichen“ für alles Nötige gesorgt

Und auch mal gute Lyrik zitieren: „Schon mit fünf Jahren ist der Senator jeden Tag / von Wackelrode nach Hohentalholzheim gelaufen, / zwölf Kilometer hin / und zwölf Kilometer zurück. / Und warum? / Weil in Wackelrode ein Liter Milch zweieinhalb Pfennig gekostet hat, / in Hohentalholzheim aber nur zwei Pfennig, / und diesen halben Pfennig, den durfte der Bub behalten. /  Und das hat er auch getan, zehn Jahre lang – von Wackelrode nach Hohentalholzheim, / von Hohentalholzheim nach Wackelrode. / und nach zehn Jahren, da hat sich der Senator gesagt: ,So’, / hat das ganz Geld genommen, / ist hergegangen / und hat das erste Hüttenwerk auf das Wackelsteiner Ländchen gestellt.“

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Ware Tatsache

Das von der Partei Die PARTEI Münster bekanntgemachte Plakat der AfD BW wurde unter anderem kommentiert mit: „Eigentor des Tages“, „Wem der Schuh paßt …“, „Herrlich“.

afd234

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