Ohne Sound geht es nicht

Rückwartsgang & Full Speed

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+++Ausnahmemeldung+++Abschied+++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mehr als vier Jahre stand die Bronzeskulptur von Henry Moore „Three Way Piece No. 2: The Archer“ auf dem Vorplatz des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster und prägte das Stadtbild an der Rothenburg.
Bei den Skulptur Projekten griffen Cosima von Bonin und Tom Burr 2017 die Skulptur in ihrem Projekt auf und parkten monatelang einen Tieflader auf dem Platz. Und für viele Menschen in Münster ist „The Archer“ zum Wahrzeichen geworden. Jetzt ist es Zeit, Abschied zu nehmen: „Der Bogenschütze“ reist zurück nach Berlin, um bei der Eröffnung der Neuen Nationalgalerie im August wieder vor Ort sein zu können.
Wir laden Sie ein, das Ereignis zu begleiten bei einem
Fototermin Abtransport „The Archer“
am Dienstag, 18. Mai um 9 Uhr
am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, Vorplatz Rothenburg

Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur, wird Ihnen berichten, warum das Gastspiel der Moore-Skulptur ein wichtiges Kapitel in der neueren Museumsgeschichte war. Hubertus Foyer, Vorsitzender der Stiftung kunst³, die 2016 die Ausleihe von der Neuen Nationalgalerie Berlin maßgeblich finanziell gefördert hat, ist ebenfalls anwesend.
Achtung: Wegen der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung bis zum 17.5. unter presse@lwl.org erforderlich. 
Ihr LWL-Team

2017
2017

9 Uhr?

Zu früh!



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100 + Beuys

Hier klicken zu WESTART. Bitte.

Wolfgang Müller – Die Tödliche Doris

Für Jens
Für alle!

„Beuys hatte von nichts eine Ahnung“ (RPonline)
TIMM ULRICHS Ich habe schon immer versucht, Ich zu bleiben. Nach dem Abitur 1959 in Bremen kam die berühmte Frage: Was willst du werden? Ich wollte kein Fachmann werden, kein Schubladendenken. Ich wollte der ganze Schrank sein.
Von 1972 bis 2005 war ER Professor für Bildhauerei und Totalkunst an der Kunstakademie Münster.
„Adorno würde sagen, die Aufgabe von Kunst ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen. Und das Gegenteil ist, Ordnung in das Chaos zu bringen. Beides hat mich fasziniert.“
1969 bekam ich eine Gastprofessur im Bereich konkreter Poesie und Spracharbeit. Bis dahin hatte ich eine ganze Reihe von Ausstellungen, aber habe mich durchgehungert, Softeis verkauft und als Gesprächspartner einer alten Dame im Haushalt gearbeitet.
rponline: Hatten Sie Kontakt zu Joseph Beuys?
ULRICHS Ich habe aus der Konkursmasse von Beuys sehr viele Studenten übernommen. Beuys benutzte alle abgelehnten Studenten als Stimmvieh, aber kümmerte sich nur um seine Lieblingsleute.
Beuys hatte zu allem eine Meinung, aber von nichts eine Ahnung. Es gibt einen Film von 1970, wo er sich mit Max Bense, Arnold Gehlen, Max Bill und Wieland Schmied über Kunst und Antikunst gestritten hat. Da hat er nur herumgefuchtelt. Er war ein Pater Leppich der Kunst, eine Art US-amerikanischer Erweckungsprediger Billy Graham, ein Volksprediger. Seine Philosophie ist ein Konglomerat aus Steiner, Allan Kaprow, Sprüchen der Dadaisten. „Jeder Mensch ist ein Künstler“ haben damals alle gesagt, ich auch. Das war Allgemeingut. Aber er hat es popularisiert.
Man hat ja viel zu viel Respekt vor Sammlern. Das sind Männer mit viel Geld und wenig Ahnung. Ich gehe manchmal aus Spaß zu Auktionen der Villa Grisebach und guck mir das an. Es gibt Tausende von Uecker- und Richter-Werken. Jedes einzelne Objekt ist ja ganz schön. Aber wenn man das hochrechnet, ist es furchtbar. Alle Museen gehören ja auch mir, sie sind Allgemeinbesitz. Ich muss es gar nicht selber besitzen, ich weiß auch nicht, warum jemand von mir etwas kaufen muss. Was macht er denn damit? Will er seiner Freundin imponieren? Oder soll es eine Geldanlage sein? Mich könnten sie aus der Portokasse bezahlen.

Oder auch mal Beat Wyss lesen.

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Diese Gastwirtschaft ist bis auf weiteres geschlossen

Wenden Sie sich an Kollege Wolkmann, Inzidenz 77,
mit desinfizierter Toilette (als sozial-musikalische Kunst)

und aber auch frischer testifizierter Hausfrauenkost.

Aktuelles in Politik und Beleidigungskunst macht Freundin Helge in der Hauptstadt der Sozialen Medien. Lesen Sie mit bei der geschrieben-gelebten Aushebelung der Demokatie.

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100

Olle Kamelle 1
Olle Kamelle 2
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DRAMA mensch

„nach 22-jähriger Theaterabstinenz ein Historien- und Königsdrama
von monumentalem Ausmaß“

„Natürlich sind die Verhöre human – Menschen befragen Menschen.“

Rainald Goetz’ Königsdrama steigt hinab in die US-Demokratie nach dem 11. September. Dort wird im (Un-)Geist Carl Schmitts der Ausnahmezustand genutzt, um die Befugnisse des Staates auszuweiten. Die Misshandlungen von Abu Ghraib stehen im Windschatten eines nicht minder monströsen Zynismus: Karrierejustiz, narzisstische Politik und Bürokratie zimmern Krieg und Folter die Bühne. Goetz führt Machtmechanismen anhand eines böse komischen Figurenbestiariums vor, amalgamiert dazu US-Politiker und -Militärs mit deutschen Namen. Jeder und jede spricht sein Kalkül schamlos aus; umso beklemmender klingt die Einzelstimme des Opfers. „Reich des Todes“ arbeitet sich durch Hinterzimmer-Politiken und Fantasie-Prozesse, Folterszenen und poetologische Reflexionen, und fragt dabei unermüdlich nach dem Systemversagen des Westens, den Gründen von Hass und Macht.
Eva Behrendt

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Moto Guzzi 850 T3 // 1980
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Mit RIESENSCHRITTEN schreitet der Mai voran in der PANDEMIE – Hört selbst! Dankt Laschet, Spahn und Doktor Streeck!

Ring am Rock z.B.

God save the Queen – bevor die Doitschen wieder kommen.

Mikkey Dee – bisher in keiner meiner vielen Websites vorgestellt. Nun aber WACKET AUF:

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Well done in MIND of the Gang of Four

Gruß an Andreas!
Gruß nach Neukölln!
Berlin, Berlin, wir wollen nach Berlin!
P 1.
Andreas L. – ich vermisse Dich jetzt schon. But i need SEHNSUCHT now. – You know,
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Besetzung britisch, 9.5.2021

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