Hafenfestzuendeauswahlmusik

KOJ
Neben den Hansa Boys (am Freitag im Livespot) mein Hochlicht bei den Hafenfestphilharmonikern die dreieinigen KOJ aus latürnich auch Münster (auf der AWM-Bühne gegenüber dem Käse). Stephan Rürup im sämstäglichen Sonnenlicht im westfälischen Oberzentrum der superguten Beschallung sei mein Zeuge.
Genre: Pop / Alternative / Electro – Sound: vibrant / touching / bittersweet – Members: Alina (Vocals, Guitar) Simon (Keys) Nils (Drums) – Hometown: Münster (Germany) – Side: https://www.kojband.com/ „Zusammen erschaffen sie dramatische und rohe Klanglandschaften, bewegen sich dabei zwischen elektronischem Indie und Rock, vermischen das Feine mit dem Groben und schrecken nicht davor zurück die düsteren Tiefen des Lebens in ein musikalisches Gewand zu hüllen. KOJ sind ungeschliffen und echt, wollen nicht beschönigen, sondern dem Imperfekten Raum geben.“ – Ja, wie beschrieben war das, sehr aesthetisch.

Veröffentlicht unter Kunst & Buch | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Gehört sich nicht! Ist doch Käsegraffiti!

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Der Käsestreit stinkt inzwischen bis zum akuten Hafenfest Münster ans andere, ans sog. Kreativufer der eventualen Event-Hauptkultur, die wir uns durch NICHTS lassen zu leben nehmen. Von dort, dem anderen Ufer des bald via internationaler Kunst berühmt werdenden Hafenbeckens (SPM17Erkman), … Weiterlesen

Galerie | Verschlagwortet mit , , , , , , | 4 Kommentare

Der Zeiger, aber Die Uhr: Gesellschaftliche Grammatik

Krähen schreiben mit trägem Flügel
eine Schrift in den Himmel, die keiner kennt
In der feuchten Luft gibt es Laute und Zeichen:
Die Hochspannung klirrt wie Grillengezirp
Günter Eich

Und: Ich schließe alle ein, die sich nicht einordnen lassen, die Einzelgänger und Außenseiter, die Ketzer in Politik und Religion, die Unzufriedenen, die Unweisen, die Kämpfer auf verlorenem Posten, die Narren, die Untüchtigen, die glücklosen Träumer, die Schwärmer, die Störenfriede, alle, die das Elend der Welt nicht vergessen können, wenn sie glücklich sind. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. – – – (Eine Erinnerung durchs Sonntagsfrühstück.)

Veröffentlicht unter Allgemein, Kunst & Buch, Zeitdiagnostik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Salat, Salat, da hamwer den Salat

Wegen Vorahnung des weiteren großen Fremdschämens
habe ich mich direkt nach dem Schlußpfiff
mit einem Trost- und Trauerbier
auf die Bank vorm Haus gesetzt.
Schade, Eintracht!

„Unglaublich, wie unfähig Steffen Simon dieses Spiel kommentiert. Merkt das bei der ARD niemand?“
„Schönes Pfeifkonzert gegen Helene Fischer. – Dieses Pokalfinale verkommt zur Show der üblen Sorte.“
„Beim DFB fällt jedes Tabu.“
„Helene raus!! Hört sich so an als ob im Stadion die Mehrheit auch so denkt!“
„Es gibt in Deutschland so viele Pop und Rock Bands die einen echten Bezug zum Fußball haben aber der DFB bringt so eine sterile Kacke hier.“
„Wegen mir braucht es da gar kein Event in der HZ, weder die Hosen, noch Helene F. oder irgendwen. In der Pause bringt man sein Bier weg, kauft ’ne Wurst, trinkt noch ein Bier oder quatscht über den Kick. Da braucht man keine Beschallung oder maximal aus der Dose.“
„Was denken diese Leute sich eigentlich dabei?“
„Da darf die ARD sich nicht wundern, wenn Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen. Wenn es 8 Minuten Pfiffe gibt, dann muss man 8 Minuten Pfiffe übertragen.
Vgl. TZ oder Welt oder FR“.
„Ich muss gestehen, ich war gestern vor allem von der Zeremonie bei der Pokalübergabe regelrecht angewidert. Hat man sich diesen Schrott bei Shows in Las Vegas abgekuckt? Dann noch dieser unsägliche ARD Kommentar dazu. Das Pathos triefte aus der Glotze. Man ist beim DFB dabei, den Bogen endgültig zu überspannen.“
„Das hat beim Pokalfinale nichts zu suchen“, sagte der Eintracht-Sportvorstand nach der 1:2-Niederlage der Hessen im Duell der Bundesligisten. Warum? „Weil wir Fußball spielen und die wahren Fans des Fußballs haben in der Halbzeitpause keine Lust darauf.“ – Die Schlagersängerin trat vor der zweiten Hälfte beim Finale im Berliner Olympiastadion auf und wurde von beiden Fangruppen lautstark ausgepfiffen. Gegen solche Entwicklungen – Stichwort: Kommerzialisierung – gibt es in den Fankurven seit Jahren Proteste. Dass nun aber mit Helene Fischer ausgerechnet ein Dortmund-Fan auftrat, sorgte unter den Frankfurter Anhängern für völliges Unverständnis.

Veröffentlicht unter Allgemein, Fußball! | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Hafennest Nünster Tip 1

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

See the Videos on Facebook, the Real Social Destruction.

Galerie | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Befehlsempfänger unserer Art zu leben

Unsere Freiheit, unsere Demokratie, unsere freiheitliche Grundordnung, so muss man also vermuten, ist vor allem: anderen Menschen die Anweisung zu geben, gefälligst Fußball zu spielen! Befehlsempfänger der zumindest moralisch besseren Gesellschaft sind junge Männer, die als Vorbilder fungieren sollen. Wer sagt, die westliche Gesellschaft müsse ihre Liberalität weiter ausleben, meint mittlerweile: Die Fußballer sollen das tun. Nun, „nach Dortmund“, regt sich leiser Protest gegen diesen arg paternalistischen Umgang mit jungen Erwachsenen. Dortmunds Trainer Thomas Tuchel sagte, er und die Mannschaft hätten die Terminansagen der Uefa „als sehr ohnmächtig empfunden“. Den Spielern und ihm sei zu verstehen gegeben worden, „dass wir zu funktionieren haben“. Tuchel weiter: „Wir wurden von der Uefa behandelt, als wäre eine Bierdose gegen unseren Bus geflogen.“ Nuri Şahin, Mittelfeldspieler des BVB, sagte nach dem letztlich verlorenen Spiel gegen Monaco: „Ich weiß, dass wir sehr viel Geld verdienen, ein privilegiertes Leben haben. Aber wir sind auch nur Menschen, und es gibt sehr viel mehr als Fußball auf dieser Welt. Das haben wir vergangene Nacht gefühlt.“ Und Torsten Frings, mittlerweile Trainer bei Darmstadt, nannte die unsensible Spielansetzung eine „Frechheit“, er selbst hätte unter diesen Bedingungen nicht gespielt.

Mein Sportsfreund Martin Krauß bei Zeitspiel-Magazin

Veröffentlicht unter Allgemein, Fußball!, Zeitdiagnostik | Kommentar hinterlassen

Himmelfahrtskommando

Es ist der Finaltag der Amateurtrinker und Stellvertreter der sponsorenden Brauindustrie (etwa Krombacher, Warsteiner, Herforder, Wiesenhöfer et al.). Am Aasee auf der Stammbank – neu beklebt von der Fiffi-Gerritzen-Gang – schaute ich mir das Gewese an, glücklicherweise flankiert durch ein langes Gespräch mit einem insgesamt 161 Jahre alten Ehepaar aus Maastricht, das wieder einmal auf Deutschlandtour war (Dresden, Hamburg, Münster und zurück).

Zurück blieb natürlich der Müll, am besten immer im See oder neben den Tonnen.

Nun aber die Landespokalfinals mit Osna (1:0 gegen Lüneburger SK), Paderborn gegen Lotte, mit Wormatia Worms, Viktoria 1889 Berlin, mit Wackerburghausen und Viktoria Köln. Und um den Niederrheinpokal: Rot-Weiß Essen versus Meidericher SV Duisburg. – – – Auch die SPM17 Skulpturstandorte sind fest.

Und jetzt Singen! FCG! WSV! SG09!

Der Wuppertaler SV – Vaters FirstFavourit – mit Prodigy, Firestarter

Und latürnich die Original Watten/Scheider/Kassierer
mit toller Geschichte auf YouTube!
„Punk ist die Fortsetzung des Schlagers mit anderen Mitteln!“

Veröffentlicht unter Allgemein, Fußball!, Kunst & Buch, Zeitdiagnostik | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen