Heimspiel 1: Aechter Saisonbeginn

Kaufe das Fanabteilungtrikot & Marcos Alvarez macht das Ding zum Mehr …

Es geht wieder los mit dem Bremer-Brücken-Roar!

26 Fußballgott – I like u.a. Jan Tauer

Seit zehn Jahren singen wir uns und anderen dieses::

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#Landesverrat – Stoppt das Verfahren gegen Netzpolitik.org

Wir fordern den Generalbundesanwalt und den Bundesjustizminister auf, das Verfahren gegen die Betreiber von Netzpolitik.org, Herrn Markus Beckedahl und Andre Meister, wegen Landesverrates sofort einzustellen. Dieses Verfahren dient nicht der Aufklärung, sondern ist ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit und ein Versuch die Arbeit von Netzpolitik.org zu beeinflussen und die Betreiber einzuschüchtern.
Anstatt gegen die journalistische Tätigkeit von Blogs wie Netzpolitik.org vorzugehen, sollte der Generalbundesanwalt die wirklichen Probleme angehen.

Siehe auch: http://www.titanic-magazin.de/news/yeah-landesverrat-7461/

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Ein Song für und alle

Und was ist mit Dir mein lieber Freund …

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Als der Punk noch Blues war

für G. / 1000 Blüten heute woanders

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A) ZDF 20:15 B) VOX 22:55

A) Mexiko, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Verlegung einer Eisenbahnlinie quer durch Mexiko stösst auf erbitterten Widerstand der Bauern, die das Land als Weideland für ihr Vieh nutzen. Um es den bereits verschuldeten Bauern zu enteignen, schickt eine New Yorker Bank einen erfahrenen Mitarbeiter. Dem rücksichtslose Tyler Jackson (Dwight Yoakam) gelingt es, innert kürzer Zeit die Bauern samt Vieh von ihren Feldern zu vertreiben. Das bekommen auch die Familien von Maria (Penélope Cruz) und Sara (Salma Hayek) am eigenen Leib zu spüren. Marias Vater wird bei dem Beutezug schwer verwundet, Saras Vater sogar ermordet. Um den Bauern ihr Land zurückzugeben, aber auch um die eigenen Verluste zu rächen, beschliessen Maria und Sara die mexikanische Filiale der Grossbank – Bank and Trust – auszurauben. Die zwei selbstbewussten Schönheiten begegnen sich zufällig bei ihrem ersten Raubüberfall. Und weil es mit vereinten Kräften leichter fallen wird, beschliessen die beiden ungleichen Frauen zusammenzuspannen. Nach einem Crashkurs bei Bill Buck (Sam Shepherd), einem vereinsamten Westernhelden, machen sich die Revolverheldinnen “Bandidas” auf, die amerikanische Grossbank das Fürchten zu lehren.

B) Eigentlich will der gelangweilte Arbeiter Doug per Implantat ja nur eine fiktive Reise zum Mars unternehmen. Dort leben inzwischen auch Menschen, doch für einen echten Trip hat er kein Geld. Dann stellt sich heraus, dass sein Leben auf der Erde offenbar Fiktion war. Doug will die Wahrheit wissen und gerät in Lebensgefahr.

C) Das ist Betrieb für Ulrich Enderwitz, Die Medien und ihre Information, Freiburg: Ca ira dunnemals.

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New Yorker Nachschlag

Aus dem Schlachtenbuch
eines Motorradfahrers II

“You may not like us, but we have a few things going for us. First, we’re not corrupt yet. Second, we’re pro-European. Third, we are democrats. We want this country to be reformed. Help us do it. Don’t crash us. If you crash us, we will end up with very nasty people taking over.”

Varoufakis then said that he would miss his prime opponent. He liked Schäuble, “on a personal level.” Varoufakis went on, “He has a vision. It’s a wrong vision, but he’s very lucid about it. He’s a man of principle. And I like conviction politicians.”

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Verschäubletes Europa

Im Griechen haßt der Deutsche
seine eigene unterdrückte Lust
und seinen eigenen unterdrückten
Willen zur Rebellion.

Diese Welle von boshaftem Nationalismus, hemmungslosem Egoismus, Niedertracht und Rassismus, die unter Führung der Regierung Merkel, Gabriel und Schäuble, und unter den Peitschenhieben nicht nur des bekannten Mediums der Niedertracht, der Bild-Zeitung, sondern auch der „bürgerlichen“ Presse Besitz ergriffen hat vom deutschen Mainstream, ganz so, als hätte man dort nur auf eine Gelegenheit gewartet, das so lange mühsam verborgene „wahre Gesicht“ endlich wieder zeigen zu dürfen! Gewiss nicht zu Unrecht spricht die italienische Zeitung „Il Manifesto“ davon, dass die deutsche Rhetorik gegenüber den „faulen“ und „parasitären“ Griechen verdächtig nach den Mustern des Antisemitismus klingt. Nicht zu Unrecht meint der zurückgetretene griechische Finanzminister Varoufakis, diese Eurozone (und eine Eurozone ist, weiß der Himmel, etwas anderes als das, was wir uns einmal von Europa erhofft haben) sei kein guter Ort für ehrliche und anständige Menschen. Und nicht zu Unrecht sprechen selbst erzkonservative Medien in den USA wie in Europa von einem „Pyrrhussieg“ der Deutschen Politik. Sie setzen ihre Linie der sozialen Kälte und der erbarmungslosen Austerität, ihre Hegemonie in Europa zwar durch – aber der Preis dafür ist hoch: Deutschland und die Deutschen werden wieder mit Misstrauen, Furcht und kultureller Verachtung bedacht. Sie haben nichts dazugelernt, diese Deutschen, sagt man.

Es war von Anbeginn dieser Krise offenbar, dass es nicht allein um die Durchsetzung einer nationalen Interessenpolitik, um ökonomische Erpressung und Radikalisierung der neoliberalen Grundelemente, Liberalisierung (des Arbeitsmarktes, der Altersversorgung, der öffentlichen Fürsorge), Privatisierung und Kapitalisierung ging, um das Cracken eines „geschlossenen“ Marktes auch, sondern darum, ein Exempel zu statuieren, zu disziplinieren, zu hegemonialisieren. Ziel der deutschen Politik war es nie allein, gleichsam einem todkranken Patienten noch Blut abzuzapfen, sondern immer auch eigene, postdemokratische Machtmodelle durchzusetzen.

Deutschland errichtet derzeit ein Europa,
das die Mehrzahl der Menschen in Europa nicht will,
das der Mehrzahl der Menschen in Europa schadet,
auch wenn es ihrer Wirtschaft und ihren Regierungen nutzen könnte.
Rebellionen gegen diese Politik
werden mit einer Form der ökonomischen und sozialen Gewalt niedergeschlagen,
die die Ausmaße eines europäisierten Klassenkrieges gegen die Verlierer annimmt.

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