Nicht ein Vorbild: Treffpunkt

tp

817248 | MI 26.02.2020 – 20:13 Uhr
Der Dank für Lachen geht gerade an Alzenauer!
Meine Pfifferlingskritik an K-2 vor ein paar Tagen nehme ich zurück.
Bin zwar nicht in Panik, aber die Lage ist ernst und wird ernster werden.
Seit spätestens gestern abend. D´dorf – Osna ist keine Entfernung.

817309 | FR 28.02.2020 – 17:07 Uhr
Habe gerade die MOPO und andere Hamburger Viren studiert. Würde allen Millerntorfahrern mindestens einen Mundschutz (natürlich in lila-weiß) empfehlen, denn der Hamburger Fall des infizierten Arztes ist nicht zu unterschätzen. Die Zahl in Hamburg kann bis Sonntag explodieren. Kann.
„Willst Du die weitere Ausbreitung des Virus stoppen, musst Du quasi das gesamte öffentliche Leben lahm legen.“
Genau das wäre das richtige, statt etwa unter Druck von Wirtschaftsinteressen noch Tourismusmessen stattfinden zu lassen. Und ein volles Stadion ist noch was anderes als eine kleine Karnevalsveranstaltung, die durch zwei Infizierte tatsächlich über 1000 Menschen in häusliche Quarantäne gesetzt hat.
Auch wenn ein Troll hier zuerst über das Corona-Virus schwadronierte, heute ist die Lage ernst.
Und wer Jens Spahn lobt, der schließt auch irgendwann Frieden mit Pele Wollitz.

817317 | FR 28.02.2020 – 18:50 Uhr
Ich mache hier keine Panik und bin aber auch gegen Weichspüler des Corona-Virus in Hamburg!, dem bekanntlich nur echte Allwetterfans mit BILD-Lektüre widerstehen. Mir ist es egal, ob hier einfach eine akute Information in den dummen Wind geschossen wird.
Unser Virus ist der Brücken-Virus. Und dabei sollte es bleiben.
Dieses noch als Infos:
Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sagte dem NDR, daß etwa 50 Kontaktpersonen des erkrankten Arztes identifiziert wurden, alle stünden unter Quarantäne. Gut: Man gucke, wie in verschiedenen Ländern die Infiziertenzahl gestiegen ist. Ausbreitung verhindern heißt blank Abschotten ab jetzt. Und wer weiß schon, wer zu Pauli vs VfL geht.
Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Nationalmannschaftsarzt: „Entscheidungen über flächendeckende Maßnahmen wie einen Zuschauerausschluss im Profifußball oder Spielabsagen in den Kreisligen müssen die Gesundheitsbehörden treffen, denn dabei sind neben Aspekten der Infektionsvorbeugung auch solche des gesamten öffentlichen Lebens zu berücksichtigen, von dem der Fußball nur einen Teilbereich darstellt. Was der Fußball aber aus meiner Sicht leisten sollte, ist, sich zu wappnen und vorzubereiten, damit wir von der Spitze bis an die Basis eventuelle Maßnahmen schnell und kompetent umgesetzt bekommen.“
„Die Zuschauer treten in engen Kontakt, man denke nur an die Stehplätze, wo sich die Fans etwa nach einem Tor der eigenen Mannschaft in die Arme fallen. Die Gefahr einer Übertragung des Virus‘ ist dadurch beträchtlich höher, als wenn man einen vernünftigen Abstand hat. Die Problematik ist aber natürlich auch gegeben, wenn man auf dem Weg zur Arbeit in einem enggepackten Straßenbahnwagon steckt.“ Oder in einem Wagon zurück nach Hause . . .
UND: „Wie wollen Sie die Spieler schützen?“ Wie der VfL unsere?
So, ich habe erst einmal fertig und wünsche uns allen das beste!

817324 | FR 28.02.2020 – 20:04 Uhr
Übrigens beginnt in weniger als 30 Minuten die Partie Düsseldorf – Hertha. Und das in der Inkubationszeit, nachdem ein Corona-Infizierter eine Karnevalsveranstaltung besucht hat, vor mutmaßlich 1.000+ mitreisenden Berlinern, die den Virus also ganz elegant in der Hauptstadt verteilen könnten. Ergo wäre ich doppelt sauer, sollte (!) man unser Spiel absagen, nachdem dieses Spiel stattfinden durfte … Bin da aber weiterhin recht entspannt.

Wer anders schreibende Fans disst, ist für mich ein Unterschiedsschreiber aus einer der unteren Schubladen: „Hier bestimme ICH, wer wie sein Fansein kundtun darf!“ Schon von den offiziellen Statuten her ist das aber keine lila-weiße Einstellung! Die Unterscheidung von Spreu- und Weizenfans führt bloß zu einer monokulturellen Fankultur, und die will doch niemand.

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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