HU und Diemedien

Als der mutmaßlich rassistische Hintergrund bekannt wird, stürzen sich viele Medien in Täteranalysen. Der Mann hat mehrere Pamphlete und Videos hinterlassen. RTL fragt die Kriminalpsychologin Lydia Benecke nach einem Profil. In der „Hessenschau“ analysiert ein Gewaltforscher die Texte des Mannes. Natürlich ist es spannend zu erfahren, wer hinter einer solch grausamen Tat steckt. Doch diese breite Berichterstattung spielt im schlimmsten Fall genau dem Täter in die Hände, meint Medienökonom Michael Jetter: „Terrorismus lebt von Medien. In neun von zehn Fällen ist ein Terroranschlag nicht auf die Menschen speziell gerichtet, sondern ist darauf ausgerichtet, dass er eine gewisse Medienwirksamkeit erreicht.“

>>>Wo blankgezogene Aufklärung in Schauerboulevard zurückschlägt<<<

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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