Wuppertal und die rechte Gewalt

Der am Samstag in Wuppertal beim Protest gegen eine Demo der „Die Rechte“ festgenommene Leiter des Jobcenters Thomas Lenz betreitet alle Vorwürfe seitens der Polizei. Eine Film-Aufnahme stützt seine Sicht der Dinge. „Die haben mich regelrecht verprügelt“, sagte er der WZ am Dienstag. Lenz widerspricht den Darstellungen des Polizeipräsidenten, nach denen er sich an einer Sitzblockade beteiligt und einen Platzverweis nicht akzeptiert habe. – Die Kommentare der Wuppertaler auf Facebook in allen Medien, die berichteten, sind gehässig gegen den Grünenpolitiker wie gegen den das öffentlich gemacht habende SPD-Landtagsabgeordneten Bialas und wünschen jedem Kritiker hämisch Gewalt, gerne auch durch die Polizei. Autoritäre Charaktere, wie sie seit den 30er Jahren im Buche stehen. – Dazu paßt WDRs Dok5 mit Einblicken in den Staat im Staate, der sich zuerst selber schützt: über Polizeigewalt in der BRD.

Der Chef des Wuppertaler Jobcenters widerspricht gleich mehreren Aussagen des Polizeipräsidenten in der gestrigen WDR Lokalzeit Bergisches Land. Thomas Lenz war am Samstag (16.06.2018) während einer Demonstration gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen von Polizisten zu Boden gerungen und festgenommen worden.

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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