Osnabrücker Sonntag

Gibt es ein livestream (sic)
Facebook-Userin

VFLBNGR3Eigentlich ein Schlag ins „Gesicht“ der Hyde Park Vergangenheit. Frei Wild sind unsympathisch und zum Kotzen schlecht, aber vom Publikum her noch weit davon entfernt, was zuletzt im Osten Deutschlands auf Rechtsrock Konzerten rumlief. Sie sprechen halt eher simpel gestrickte Jugendliche mit platten Songtexten an und das vermeintlich „rechte“ Image ist ein lobenswerter kommerzieller Nebeneffekt um die Kundschaft an sich zu binden, so nach dem Motto „wir gegen den Rest der Welt“. Sie kopieren damit das, was die ollen Onkelz in den Neunzigern groß gemacht hat. Jede Aufregung ist – leider – ein schöner Geld bringender Aufwind für die Band.

der hyde park war an dem neuen standort schon immer eher finanziell orientiert und kein szeneschuppen. man hat relativ schnell erkannt, dass sich mit kindern gut knete machen lässt, und so ist es zu einer pfarrgemeindehausdisko mit alkohol mutiert.

Bei der ganzen politischen Debatte um Frei.Wild sollte man doch bitte nicht vergessen dass die Musik auch scheiße ist…

Geh nach hause Horst zu deinem Horst ! (Ein Freiwildfacebookuser)

Keine Zeile, aber sieben Fehler! So sinntze, die Frei.Wild-Nationalförster.
Geh´ mir weg, in Deine kleine hauseHeimat, und nicht zu – zu hat Aldi 😉 –
sondern in Deinen Horst, wobei Du Dein Ausrufezeichen wie Deine
Tür zuziehen solltest.

Wissenswertes über den Park: aaos.VFLBNGR2

 

 

 

 

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Foto von der Ost auf den Affenfelsen beim Spiel VfL v SCP


Eine Tirade – Lila-Weiß intern

Natürlich bin ich gegen Rechte (Art. 1) 😉 , gegen Anwälte (Tom Cruise vs Nickelson), gegen Elite-Clubs (FCB, Real), gegen Geschäftzumuntergangführer (Schtonk, Ackermann) und gegen eine Ostkurve (die Ost), welche in der vereinzelten Vielzahl nur durch Pyro erhellt wird. Club Lila-Weiß (dunkel) gegen Pyro (hell), das ist die langwährende Diskussion. Nein, Ostkurvendrittel mit Einwechslung Affenfelsendreiviertel für Pyro: DAS ist die Diskussion. Nein: Im lila-weißen Thermomix des ehemaligen Hexenkessels ist alles in Diskussion, immer, mitgegeneinander, überall, und konsequent gesamt- und teilzielvermeidend.
Gerade Fans aus der Ostkurve lieben das Event, also Choreo und Pyroshow und Stickersetzen, verachten aber Eventis, die nicht zu jedem Heimspiel kommen und kaum einem Auswärtskick. – Oh, unser alter Grimaldi erzielt gerade das 1:0 für den SC Preußen 06, der auch gerade ausgegliedert hat mit der Folge von Fanboykott. – 
Paragraph 6 der aktuellen Stadionordnung versus antirassistische Vereinssatzung. Auf welchem Rasen spielen diese unterschiedlichen Ligen mal miteinander gegeneinander? ‚Man müßte mal‘ (K. Tucholsky in: Panter, Tiger & Co.) die Geschichte der Ultras begucken und die Geschichte gesamtdeutscher Zuschauer. Alle walken nicht alone, sondern machen das/ihr Spielfeld klein (Blick nach Lotte). Im Stadion trifft sich der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung, aber vereint im lokalen Support eines einzigen Vereins der vielen Vereine der Region, aus der anmarschiert wird. Im supergroßartigen Bundestag werden Debatten nach Themen geführt. Nix durcheinander, alles klar durch 100.000 Argumente des BT-Präsidenten getrennt. Über alles – über Ost, West und ganze Welt und gar alles gemeinsam in einer Generalkarte diskutiert man seit dem Ende des Über-Alles-Wahns nicht mehr. Man ist demokratisch geworden und beguckt Teilziele, etwa Rettung der bedrohten Adidas-Artikel-Herstellung oder des 1:0 in der Nachspielzeit. Ergebnissport, dreckiger.
Die Pyro-Fraktion in der Ostkurve des Bundestages bringt als einziges Argument die Emotion, die dem Dunkel der Birne ein Helles bringt, und wer ein Gefühl nur oder besonders dadurch sich schaffen kann, dem ist auch durch Vernunft und gemeinsam gefundene (!) Regeln nicht zu helfen. Ein Argument wie ein brauner Schiß auf den Anstoßpunkt in Regensburg. Würden die Vereins- und Profikommanditfinanzen durch Emotion gerechnet, dann: Gute Nacht. Unser Verein wirbt mit Emotion, der DFB aber kalkuliert mit Regeln per Sportgericht.
Ich bin alt und führe inzwischen Selbstgespräche seit den BL-Aufstiegsrunden-Erinnerungen, aber seit wir Drittligst sind, war ich mal fünf Jahre am Stück und nicht nur sporadisch sympatisch dabei, und ich muß heute sagen, es gibt auch Linke oder Vereinskritiker in den VfL-Fan-Reihen, die mir nicht geheuer sind (etwa Antisemiten aber Linksmeinende – hihi, haben mich alle geblockt auf der Sozialplattform Facebook), und es gibt eine begeisterte verschwörungsaffine Jugend (Pyro, unpolitisch, alles Antifußballer, aber Erfolgsorientierte mit Zweitverein [FCB, BVB, Barca u.ä.] plus Fahne, Deutschlandfahne und aber FCK-DFB-Duktus), und es gibt die schweigende Mehrheit, die ursprünglich unschuldig den Fußball liebt und sich überhaupt keine Gedanken macht über die Kommerzialisierung der Freizeit und des Lebens überhaupt. Dieser Mehrheit verdanken wir auch Diesel, Klimawandel, SV Werders Massentierhaltung und ewiges Merkeln. Danke? Bitte! Sagen alle Stadionsprecher.
Und Kalla, kommste heute nicht ins Stadion wegen dem Elend der unwirtschaftlichen Geschäftsführung, kamste früher nicht, weil Du Samstags selber Kabarettveranstaltung hattest, Deine Selbstaussage. Einmal habe ich Dich jedoch an der Brücke gesehen, beim Pokalhit gegen den RB Feuerzeug vor der Nord, samt Small Talk, weißte, gell. Und Du als herausgehobener Administrator mischt hier bei gegen Rechts und Plusminus Pyro auch alles durcheinander, mit welchem vernünftigen Interesse auch immer.
„Das tolle daran ist, dass Sie in dem Stadion niemand vermisst.“ Ein Außerirdischer ohne Klarnamen, der auch im anderen TP nicht unter seinem mir bekannten Namen schreibt, hat das einem unkomlizierten Beiträger hier ohne jeden Widerspruch gesagt. Ich nehme das auch für mich, denn mit solchen „lustigen vielbelikten Beiträgern“ möchte ich nie an der Bremer Brücke mich gemein machen.
>>>Geschrieben während einer 30tägigen Sperre im Sozialboulevard Facebook (weil gegen einen Rassisten anderswo heftig deklamiert), und weil ich also dort in Beiträgen zu Pyro gegen Meppen und Bälle mit Rechtsdrall im Club nicht diskutieren durfte, halt hier am VfL-Radio zum Friedensstadtduell meinen Sermon (meine Erkenntnisse) hingerotzt.<<<

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Falsche Klarheit ist eine falsche Klarheit. Gute Kabarettisten regen sich heute darüber auf, daß ALLE, fast alle, pc sind, und daß eben trotzdem bzw. deshalb alles so weitergeht wie geht. Denn alle „Guten“ bleiben Antikommunisten, also auf Sicht inhuman. So! wird ein Schuh draus. – Und jetzt wahrscheinlich das Prinzip „Ohne Vorwarnung!“

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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