Hey Wiki Rainer – Kühn hey hey

Rainer Kühn wurde am 25. Dezember 1960 in Ostercappeln im lilaweißen südwestlichen Zipfel Niedersachsens geboren. Er überlebte die Grundschule bei einem Altnazilehrer und NPD-Kandidaten, machte in Osnabrück 1980 am kaum noch 68er-Bewegungsbewegten Ratsgymnasium sein Abitur samt staatsfeindlichen privaten Lektüren aus dem dortigen Autonomie-Buchladen. Nach der freiwilligen fünfzehnmonatigen Kenntnisnahme der Waffen der Feinde in Schwanewede und Delmenhorst als Panzergrenadier, Funker und bester Schütze des 322. PzGrenBattl studierte er an der Westfälischen-Wilhelms-Universität zu Münster (Stichworte Schlaun und Fürstenberg) Germanistik, Geschichte, Philosophie, Pädagogik und durch alle diese Fachbereiche aufgrund gelehrter Lehrer kritische Theorie in adornoscher und horkheimerscher Absicht. Im Gegensatz zum EinserAbi im lilaweißen Osnabrück – mit einem Referat über Ernst Bloch und Rudi Dutschke – wurde dieses 14semestrige Studium in der Prinzipalpuppenstadt Münster (z.B. von-Galen-Legende) 1989 nur mit gut gewertet. Acht Semester lang Hilfskraft am besten Lehrstuhl der WWU war trotzdem.
Rainer Kühn war ein deutscher Verlagslektor für Geschichte, Politik, Soziologie und Lateinisches Mittelalter (Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Büchergilde Gutenberg Frankfurt am Main, Westfälisches Dampfboot Münster) und Kulturjournalist. Er schrieb zuerst bei der Düsseldorfer Deutschen Wochenzeitung/die tat (Volkszeitung), dann bei deren Nachfolger, der Ost-/Westwochenzeitung Der Freitag über Kulturthemen und Literaturgeschichte. Weiters folgten Kritiken vor allem zur Gegenwartsliteratur in Regional-Zeitungen. Über die Schriftsteller Rainald Goetz und Uli Becker schrieb er im Kritischen Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Heinz-Ludwig Arnold lexikalisch-dokumentarische Beiträge. Als der kritischen Theorie verbundener Zeitdiagnostiker war er auch Beiträger in soziologischen Sammelbänden oder regelmäßig in der Frühzeit der Pädagogischen Korrespondenz (Büchse der Pandora, Wetzlar).
Nach seiner freiwilligen Freisetzung aus der betrieblichen Anstellung Ende 1999 verfolgte er in verschiedenen Zeitungen weiterhin sein Interesse an journalistischer Klärung literarischer und historisch-politischer Themen. Er gründete im Jahr 2000 den Oktober Verlag zu Münster und Burgsteinfurt, der im darauffolgenden Jahr sein Startprogramm mit vielen Autoren, mit denen er bis zu diesem Zeitpunkt schon zusammengearbeitet hatte, vorlegte. (Chlodwig Poth, Jürgen Roth, Michael Rudolf, Frank Schäfer, Michael Molsner, Matthias Altenburg, Marcus Hammerschmitt, Karl Gutzkow etwa.) Die Jahresgaben dab = das alte buch sowie das Sommerbuch sind von ihm installierte Marken der vor allem literarischen Buchproduktion, flankiert durch Essays der neuen Zeitkritik aus Wissenschaft und Journalismus. Schon bald zog sich Rainer Kühn – wahlweise: wurde gezogen durch sogenannte Mitgründer – jedoch aus dem Verlag und dem inzwischen mainstreamisch, profit- wie blank hedonistisch-kulinarisch orientierten münsterschen Preßwesen zurück. Die Gründe dafür liegen bis heute im neidvoll interessierten Dunkeln. Wikipedia-Artikel zu den fulminant-grandiosen Mitstreitern seines Verlages, die zur Erhellung nicht beitragen könnten beziehungsweise wollten, liegen bis heute nicht vor. Die Exklomillittonen gingen in ihrer Verlagsverfahrensweise zweimal pleite bisher.
Werke: 1 selbstständig erschienenes Buch, 89 Essays, Rezensionen, meinungssatte Eingriffe, 453 lektorierte Bücher, 112 korrigierte Examenserfolge, 13 Bearbeitungen sog. grauer Literatur
Lieblingswerke: Arnie: Terminator II, The Butcher: Gangs of New York, Hesekiel: Pulp Fiction, Die Droste: Im Grase, Der Remarque: In Münster nichts Neues, Das AltenBurg/NeuHaus: Landschaft mit Wölfen
Literatur: Blogger Luggi, Der kühne Rebell, Freitag – OstWestZeitung, 2006 (you have to google), Message in the bottle (diverse)
Musik: Rumble, Boogie, Blues, Blechgangs, Zeppel Pie, Zappa, Sielwölfe, Best Bumm
Fernsehvorkommen: Die Spezialisten. Im Namen der Opfer. Folge: Zersetzt, 2006, dortiger Codename Rainer Kühn, Sozialarbeiter in der DDR. Mit Valerie Niehaus aus Emsdetten als schnuckelige dem Recht zugeneigte Pathologin Dr. Katrin Stoll
Nächstes Leben: Einzelkämpfer, Kampfschimmer, Schwimmeister, Meisterschüler, Wuppertal

Quelle: WickieheywikiWiskeyHeyHeyPedia

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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