No Mercy

Teile der Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“, die seit vergangenen Donnerstag auf dem Rathenauplatz zu sehen ist, sind am Wochenende von Unbekannten zerstört worden. Wie das Frankfurter Polizeipräsidium und das Jüdische Museum, das die Ausstellung in Frankfurt betreut, bestätigten, wurden zwei der insgesamt 17 beinahe lebensgroßen Plastikfiguren, die jüdische Sportler aus Deutschland darstellen, etwa auf Knöchelhöhe abgebrochen und weggeschafft. Nach Angaben des Jüdischen Museum handelte es sich dabei um die Nachbildungen von Walther Bensemann, Mitbegründer des Deutschen Fußball-Bundes und der Frankfurter Eintracht, und der zehnfachen deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch.

Die Kommentare auf Facebook sind bis auf die üblichen wenigen Ausnahmen allesamt grauenhaft. Null Kenntnis, null Empathie, null Liebe.
Antisemitismus ist die Regel.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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2 Antworten zu No Mercy

  1. Judithbloggts schreibt:

    Wie unglaublich traurig.

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