PKSPM17 – Werk und Wirkung

Pressekonferenz zur Eröffnung der fünften Skulptur Projekte. Danke für den Support, Theater Münster! +++ Press conference on the opening of the fifth Skulptur Projekte edition. Thanks a lot for your support, Theater Münster!
Mit einer phantastischen Pressekonferenz im ersten Theatergebäude nach der Befreiung – dem Theater mit der Raum-Zeit-Schlaufe von Norbert Kricke an der Front – ging das fünfte Skulptur-Projekte-Projekt in die Schnittstelle von Produktion und Rezeptionsaesthetik. „Die Werke werden frei“, freilich unter dem Arbeitsmotto Körper – Zeit – Ort – Zusammenleben. Sicherlich werden die begleitenden Blumenberg-Lectures zum Verständnis beitragen, deren Namensgeber ich noch höchstselbst als Student im vom AStA aus gesehen rechten Flügel des Schlaun-Schloßes gehört habe, vorlesend. Kaspar König gab schon mal eine Skizze von Demokratie über Autonomie in eine offene Öffentlichkeit. Die Tautologie scheint mir wichtig, denn heutzutage muß jeder Humanist ja schon eine demokratische Demokratie fordern, oder auch nur sportlichen Sport. Nicht zuletzt: Der Skulpturentausch (Gelächter wegen unser aller Fernsehformatkenntnis) mit Marl findet jeden Sonntag auch via kostenloser Busfahrt Dom-Glaskastenmuseum in den Verbindungen Hin und Zurück statt.


Heute um 19:00 Uhr findet die Vernissage zu WENDY – WELCOME TO THE HAWERKAMP AND HAVE A NICE DAY statt. Parallel eröffnet dazu auch in der Titanick Halle die Ausstellung SCHWARZE PISTE #5. Petra Noppeney/WN: Wer „Wendy“ liest, assoziiert dies mit dem Titel einer Pferdezeitschrift für Mädchen. In diesem Fall jedoch steht „Wendy“ für „Welcome to the Hawerkamp and have a nice Day“ – und, welch Wunder: Bei dieser Ausstellung, die nicht weniger als 96 Arbeiten von 31 Hawerkamp- und 23 Gastkünstlern vereint, stößt der Besucher doch glatt auf – Pferde. Zwei an der Zahl. – Ganz bewusst, so erzählt Kirsten Mühlbach, die mit zwei feinen, reliefartigen Mandala-Arbeiten in der Ausstellung vertreten ist, treten die Künstler am Hawerkamp am Eröffnungswochenende der Skulptur-Projekte aus dem übermächtigen Schatten ihrer internationalen Kollegen. International ist „Wendy“ übrigens auch – mit Teilnehmern aus Holland, Finnland, Schweden und England. Anstelle der Petersburger Hängung hat sich das Kuratorenteam diesmal für eine luftige Hängung entschieden, die Leerfläche zwischen den Arbeiten lässt, um die Werke einzeln gut zur Geltung zu bringen, aber auch Wechselwirkungen untereinander zutage treten zu lassen.

Außerdem im Westfälischen Kunstverein
Tom Burr „Surplus of Myself“
Heute ERÖFFNUNG um 19 Uhr

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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