Fußballstadt Leipzig

1949/50 trainierte Weltmeistertrainer Helmut Schön
noch die schönbenamte BSG VVB Tabak Dresden.

Klar, das CL-Finale findet heute in Cardiff statt – best Town, habe ich höchstselbst in den 80ern getestet -, aber unsere Fußballstadt ist und bleibt Leipzig. Und: Juve soll gewinnen!

Chemie

Chemie gewinnt letztlich 3:1 und steigt in die Regionalliga auf.

Geredet wurde hier auf der Wasserstraße schon von Roter Stern Leipzig und von RB Leipzig, Konzepte im Fußballwesen, die unterschiedlicher nicht sein können (Suche in Omas Garten); noch nicht geredet wurde von Lokomotive Leipzig, obwohl mein Nachnamensvetter Dieter Kühn dort sein Kopfballungeheuerwesen bis zum Torschützenkönig der Oberliga DDR trieb, etwa zeitgleich mit Horst Hrubesch; der allerdings beim Westverein HSV. Und nicht von Chemie Leipzig, das an den zweimaligen DDR-Meister und zweimaligen DDR-Pokalsieger anknüpft und jetzt in Serie fast aufgestiegen ist – und heute eben auch.
Gut zu wissen: Der Fußball in Leipzig spielt bei der Entwicklung des Fußballsports in Deutschland eine exponierte Rolle. In Leipzig wurde am 28. Januar 1900 der Deutsche Fußball-Bund gegründet, von hier kam mit dem VfB Leipzig in der Saison 1902/03 der erste deutsche Fußballmeister und im hiesigen Stadtteil Gohlis wurde 1922 mit dem Wacker-Stadion am Tauchaer Weg (später das Stadion des Friedens) das erste Großstadion Deutschlands errichtet, das mehr als 40.000 Besuchern Platz bot. Später war das 1956 eingeweihte und von den VfB-Nachfolgevereinen als Heimspielstätte genutzte Zentralstadion das größte Stadion, das es bisher überhaupt in Deutschland gab, bis es zu Beginn des neuen Jahrtausends auf 44.345 Plätze umgebaut und wieder verkleinert wurde. Zum Leipziger Stadtderby zwischen SC Rotation Leipzig und SC Lokomotive Leipzig (1:2) kamen am 9. September 1956 einhunderttausend Zuschauer; das ist ein bis heute bestehender Zuschauerrekord für Fußball-Punktspiele in Deutschland.

Chemie3

Alles komplett friedlich. Es lebe der Rauchtopf!

Chemie4

Stadion mit Tradition. – Man lernt die Amateurligen neu schätzen.

Zum guten Schluß Schwanzvergleich:
Schönes Stadion Ost: //
Schönstes Stadion West: //

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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