ras|sig; Adjektiv, temperamentvoll, feurig, heiß, ungezügelt

SPD: Das organisierte Versprechen.
Hartz4: Fordern und Gewinne fördern.
Zeitarbeit: Die ersten fünf Minuten.
Grundsicherungspause: mit Anny Hartmann ab 25ff.
Die ZWEI: auf dem Handelskriegspartnerspielplatz ab 41:00ff.

Vom Stummfilm zur Totalmedialisierung: der Fortschritt zur klasse Gesellschaft!
Von der Internationalität zur identitären Angst: um das wenige eigene Nix.
Das wußte eine empirisch fundierte Linke schon mal. Der Sozialfaschismusthese zufolge stellte die Sozialdemokratie den „linken Flügel des Faschismus“ dar und war 1924ff. daher vorrangig zu bekämpfen. „Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.“ „Wesen des Sozialfaschismus: Imperialistische Politik im Namen des Internationalismus, kapitalistische Politik im Namen des Sozialismus, Abbau der demokratischen Rechte der Werktätigen im Namen der Demokratie, Abbau der Reformen im Namen des Reformismus, Arbeitermörderpartei im Namen der Arbeiterpolitik usw.“ Auch die Sozialdemokraten sahen in den Kommunisten meist nicht mögliche Verbündete gegen den Faschismus, sondern weitere Feinde. Kurt Schumacher sah Kommunisten als „rotlackierte Doppelausgabe der Nationalsozialisten“ (1930). Womit die SPD sogar für die Top-Nachkriegsideologie der inhaltslosen Extremismusforschung verantwortlich zu machen ist. – Im übrigen meine Lebenserfahrung mit SPD/grün/friedens-Wählern: Befürworten alles auf eine Weise und also in einer ahumanen Sprache, mit der ich nichts zu tun haben will. GewerkschafterINNEN ähnlich. Ich weiß das, ich war 31 Jahre dabei. Und Wählerwanderungen sowie Befragungen von Nichtwählern zeigen das Allgemeine hinter der besonderen Erfahrung; jedes alten wirklich Linken. Immer die gleichen Studien zum geformten autoritären Charakter. – Seit langem: No Mercy!

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Chulz ist ein weiterer Jammer. Einfach zuendegucken!

Von `68 bis `70: Von der Solidarität (Woodstock/Let`s Work Together/Sexy now/Let`s Go To Bed at least) zur Hippiekritik: „Tanz den Adolf Mussolini“ (DAF, NDW/Punk)

Und trotz alledem:
Freiluftgefängnis.
„Das Publikum war begeistert“,
sagt Stefan Gärtner zurecht
in seinem kritischen Sonntagsfrühstück
für die seit November 1979 satiredrehende
Zeitschrift Titanic. Nämlich über die
kürzliche Sendung zum Autowahn Deutschland.
Ich habe die ANSTALT, um die es geht,
im ZDF gesehen, und kann der Analyse
Gärtners nur zustimmen. –
So auch wohl hier: Preaching
To The Non Saved, die zur Sendung
wohl auch als Leiharbeiter mit dem SUV anreisen;
und grün oder links oder gar Sozis wählen.
Und sich am Kabarett nur erfreuen.
Delectare, nullum prodesse!

Always Ultra SIELWOLF – Spuck den Dreck aus:

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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