Papierne Welt

Documenta Kassel. Parthenon der Bücher. Die argentinische Künstlerin Marta Minujin hängt für ihre Installation verbotene Bücher an ein Gerüst, das die Athener Akropolis nachbildet. Es müssten noch 14 Säulen des Tempels verkleidet werden, erklärten die Ausstellungsmacher am Dienstag. Jede Säule ist zehn Meter hoch. Gesucht werden Bücher, die irgendwo auf der Welt verboten waren oder noch verboten sind. Private Spender und Verlage haben bisher 42.000 Bücher zur Verfügung gestellt. 10.000 weitere sind laut den Organisatoren mindestens nötig.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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2 Antworten zu Papierne Welt

  1. Manfred Voita schreibt:

    Es ist ja fast ein Trost, dass es nicht so schnell geht, verbotene Bücher zu finden. Aber vermutlich brauchte man nur in die Geschichte zu gehen, um genügend Bücher zu finden, die verboten waren oder auf dem Index standen. Da hat Deutschland, da hat die katholische Kirche einiges zu bieten. Und US-amerikanische Schulbibliotheken haben auch schon mal Vonnegut aussortiert. Diese Form der Zensur, die unterhalb des Verbots liegt, ist ja auch viel praktischer.

    • rainer kühn schreibt:

      So ist es. – Und die Erde bleibt eine Scheibe, solange sich aufgeklärte Menschen die Lüge bieten lassen (müssen), weil sie gewaltunterstützt ist. „The winner take´s it all“ – leider … Es kommt eben auf den Gewinner an; aber das ist ja eben die große Geschichte des Scheiterns …

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