Was im Glashaus wächst

DSCN2257aStefan Hölscher erinnerte am Anfang der Ausstellung daran, was der Werwerkapavillon schon alles war: etwa Disco, Autoscooterfläche und jetzt mit Samuel Treindl Gewächshaus; und irgendwie doch nicht. Alles anders, und wer im Glashaus ´ne Kunstproduktion besucht, werfe nicht die erste hölzerne Interpretation. Kurz: Tolle Einweihung heute der Tage bis zum 26. Juni, ‚da wo‘ die Kartoffeln aus den Säcken mit Tomatenerde, bewässert mit zugeführtem Münsterregen (Entweder läuten die Glocken oder es regnet; man kennt den aufgrund des Klimawandels inzwischen falschen Vers auf Münster!), erwachsen sind und dann zu Fritten verarbeitet werden. Jedenfalls wird eine autonome Selbstbescheidenheit (Regen, Bewässerung, fruchtbar gemachte Erde, Pflanzenwachstum, Fritten, fett) durch gearbeitete, künstlerische Produktion ein weitgehend menschengemachtes Ergebnis produzieren. Womöglich eine absehbare Überraschung, womöglich eine intendierte Hoffnung. Ende offen, Vorhang auf (in 76 Tagen)!

Ergebnisdienst:
Im Wewerka-Pavillon konnten am sonnigen Montag des 26. Juni die geliebten frittierbaren Früchte geerntet werden. Viele Hände, mit Säubern, Schälen und Schneiden auch beschäftigt, ehe die Frittöse von Samuel Treindl die Produktion in eßbares Gold verwandelte. Antistatika im Zieleinlauf. Lecker!

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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