Da da da isses!

Urlaub im Hotel Harakiri – d.h. Sätze wie aus gemeißelten Schupfnudeln: „Wir sind ein unbeflecktes Haus!!!“ zuerst, dann folgt schon „Frau Elfenbein ißt nur geräucherte Fischgräten.“ Teilweise in Gänze wunderbare Musik, das Bemühen um Kolonnenstärke ist herauszuhören. Gedichte auf allen Etagen hingehaucht und Kunstwerke in den Empfangsbereich geworfen. Nach Besuch der dankenswerterweise eingebauten und hotelmäßig ‚hotten‘ (i.e. SUPERHEISSEN) Hirnsauna können im Aufwachraum Haiku zu sich genommen werden.  Danach Minibar in der 2. Etage. – Ach, Urlaub: Mein Laub!
Neben orientierungslosen und zeitvergessenen Werbezeilen mögen jeden Bolle und den geneigten Leser natürlich auch gute Gerichte ins Harakiriland begleiten.

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten,
Nach Pankow war sein Ziel;
Da verlor er seinen Jüngsten
Janz plötzlich im Jewühl;
’Ne volle halbe Stunde
Hat er nach ihm jespürt.
Aber Waschmaschinen leben länger mit Calgon.

P.S.: Auf der Hinfahrt empfiehlt Oberkellner Zack noch was auf die Ohren.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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