Kosmischer Kommunismus in Köln

Mit Hilfe von rund 80 Ex­po­nat­en zeich­net die Ausstel­lung Werk, Denken und Leben eines Kün­stlers nach, der Gemälde und Skulp­turen eben­so schuf wie Fen­ster und Mo­saike, der in lei­den­schaftlich­er Au­sei­nan­derset­zung mit der Kunst sein­er Zeit ei­nen ei­ge­nen Weg zur Ab­s­trak­tion fand und der sch­ließlich von den Nazis an den Rand ge­drängt, als „en­tartet“ ver­femt und als Jude er­mordet wurde.
Diese Aus­gren­zung und Aus­löschung von Werk und Kün­stler prägt noch im­mer die Rezep­tion. Viele von Fre­undlichs Ar­beit­en wur­den zer­stört. Sein Großer Kopf, den die Nazis 1938 auf das Titel­blatt ihres Ausstel­lungs­führ­ers „En­tartete Kunst“ set­zten, ist noch heute sein bekan­n­testes Werk. Die Ret­ro­spek­tive er­möglicht nun eine Begeg­nung mit dem Ge­samtw­erk und rückt es in das Zen­trum der kun­st­geschichtlichen En­twick­lung.
In Münster findet man Otto Freundlich übrigens hinterm Erbdrostenhof.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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