Solidarität

Hervorgegangen ist der »Freitag« zum einen aus dem »Sonntag«, der Wochenzeitung des DDR-Kulturbundes, die als eine Art Nischenblatt für nicht ganz konforme Autoren und Leser fungierte. Zum anderen aus der westlichen »Volkszeitung«, einer linken Wochenzeitung, in der die DKP, etliche linke Sozialdemokraten und Gewerkschafter vertreten waren. Ziemlich viel Geschichte, auch sehr schwierige und widersprüchliche, steckt also in dem Blatt, das 2008 von Jakob Augstein, Sohn und Erbe des »Spiegel«-Gründers Rudolf Augstein, übernommen wurde.

Ich kommentierte: Die Geschichte des Freitag auf den Punkt gebracht. – Habe auch zwischen 1988 (!) und 2006 einige Kulturkolumnen und Buchbesprechungen gerne dorthin getragen, zu Jörg Magenau oder Ingo Arend, war sogar in der ‚Community‘ eine zeitlang noch aktiv. Seit 2010 schon geht mir das Blatt an meinem emanzipatorischen Interesse vorbei. Zuletzt habe ich nur noch durch Anregung von außen die Texte von Martin Krauß gezielt aufgesucht.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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