Diese Woche tanzt nicht nur der DHL-Bär …


„Trivial- oder Schundliteratur“ (englisch pulp fiction) besteht gut gemacht aus drei Episoden, deren Handlungsstränge durch einen MacGuffin zum Tanzen gebracht werden. Vincent Vega ereilt dieses Schicksal, allerdings bei guter Musik, während Jules Winnfield schon Hesekiel 25,17 zitiert hat: „Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. Und da steht weiter: Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.“ Es handelt sich freilich hier um eine Fantasiebibelstelle, Neudeutsch: Fake, obwohl 98% des Zitierten zutrifft. Die Besetzung der Tänzerrolle mit John Travolta war ein Glücksfall, denn durch Saturday Night Fever war der Weg zum Dirty Dancing vorgezeichnet, wenn auch durch andere vollzogen.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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