Sonntags in Museen

Die Liebe zur Kunst hat in Bremen eine lange Tradition. Schon 1823 gründeten dort Kaufleute als erste in Deutschland einen Kunstverein: um „den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden“. Deshalb gerechte 25 Minuten in 3sat bei der schönen Serie MuseumsCheck. Interessanter fand ich noch in diesem Frühjahr die Weserburg und den Prunk der Altstadt: Hanse at it´s best! – Wegen eines wegen schnell erkannter Überflüssigkeit sehr kurzen Besuchs Worpswedes habe ich dann wohl das Paula Modersohn-Becker-Museum in der Böttchergasse nicht frequentiert … Schade, im nachhinein vom Gucken vonne Mediathek 3sat. Auch wegen der Jenny-Holzer-Installation dort, die Münstersche Bezüge assoziieren läßt. Wie der Turm von Per Kirkeby (von alle meine Fotos unten eins) ja auch, und vieles andere: Münster ist schließlich auch Hansestadt, gewesen und bis heute mit den Hansesteinen die komplette Salzstraße lang vom Stadtmuseum bis zur Lambertikirche bezeugt, zur Feier des 13. Hansetages der Neuzeit gelegt. Jährliche Tafel, latürnich in der Puppenstube Prinzipalmarkt!

Advertisements

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Fußball!, Kunst & Buch abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Sonntags in Museen

  1. Manfred Voita schreibt:

    Die Bremer Kunsthalle… und da sind wir auch gleich wieder beim Künstlerstreit und Otto Modersohn, der hier Partei ergriff für die Anschaffung französischer Kunst. Ich komme einfach nicht oft genug nach Bremen.

    • rainer kühn schreibt:

      Haha: Da hatten wir beide wohl am Wochenende „Modersohn“ im Sinn, Otto wie Paula. Werde ich ab jetzt immer dran denken, wenn ich den gleichnamigen Weg um den Aasee nehme.
      Und auch sehr sympathisch dieses Deins: „Dann komme ich daher und will irgendwo hin. Manchmal jedenfalls, manchmal auch nicht, aber wenn ich ein Ziel habe, dann scheint mir das oft sehr konkret, ich habe es ganz genau vor Augen – bis ich anfange, mich auf den Weg dorthin zu machen. Schon breitet sich Nebel aus …“ – Ja, das ist es wohl, das schöne Leben! 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s