Mit drei Zweirädern durch die Nacht

Giacomo Agostini –  italienischer Motorradrennfahrer. Er gilt als einer der besten Motorradrennfahrer der Geschichte und ist mit 15 Weltmeistertiteln der erfolgreichste Fahrer bisher. 1962 trat er erstmals bei Rennen an: mit einer 175-cm³-Morini nahm er an Bergrennen teil und wurde 1963 italienischer Bergmeister.  ER gewann am 24. April 1965 seinen ersten Grand Prix bei einem Rennen auf der Südschleife des Nürburgrings auf MV Agusta. 13 WM-Titel für MV Agusta und zwei Titel für Yamaha folgten in den Klassen 350 cm³ und 500 cm³. Unser Held. – In Mandello sah ich Karren von MV Agusta – haste nich gesehn!

SOUNDS OF FRÜHER, WO ALLES SOOO SCHÖN WAR!

Über 500 cm³ waren in Japan damals verboten, da kam zu uns als Export die Honda Gold Wing mit 1000 cm³ und 100 PS, von Vaters Freund sofort bei uns vorgeführt, ein unfassbarer Hammer, bis die Kawasaki mit 120 PS in giftgrün alles in den Schatten stellte. – Gute alte Zeit, mein Vater fuhr die NSU Max und eine BMW 500 mit dem ersten Bananensattel im Landkreis, meine nostalgisch gewählte Guzzi viel später hatte auch nur 50 PS. – Ja mein Vater, fuhr mit dem Gründer der Osnabrücker Traditions-Fahrschule Lienhop Motorradrennen, Motocross, Seitenwagen, erfolgreich im Ruhrgebiet und im Osnabrücker Land. Ich werde Fotos digitalisieren. Vorm Zweirad hat er mich aber immer gewarnt. Nach über 50Tsd km quer durch Westeuropa mit einer 850 T3 kann ich ihm nur rechtgeben, in den Himmel der Zweiradliebhaber gesprochen. Ich habe nur noch einen Helm, den ich nie mehr aufsetzen werde.

UND DAS IST MOTOCROSS

Advertisements

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Geschichtspolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Mit drei Zweirädern durch die Nacht

  1. Manfred Voita schreibt:

    Diese Begeisterung… und dann das ‚aus und vorbei‘?

    • rainer kühn schreibt:

      Ich sehe starke Motorräder – am liebsten Oldtimer – immer noch gerne, aber nach zwei Mal langlegen mit immerhin nur normalen Knochenbrüchen, die man sich auch gut anderes holen kann, ist die aktive Begeisterung doch runtergekocht. Und die Zahl der Zweirradtoten steigt wieder jedes Jahr, insb. März bis Frühsommer. Auch weil die Philosophie des Fahres gewechselt ist.

  2. Manfred Voita schreibt:

    Offensichtlich waren das Zeiten, in denen das Motorrad noch den Stellenwert hatte, den heute die Formel 1 hat, zumindest für einige.

  3. rainer kühn schreibt:

    Die Linie, die Kurve, die Körperarbeit und die darausresultierende sichtbare Aesthetik ist von keinem Vierrad zu toppen. Finde ich. Und ein bisserl Geschwindigkeit braucht man, also mindestens ´ne Kreidler Florett.;-)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s