Mit Löffel und Rasiermesser

Die Wände zwischen Poesie und Philosophie sind aus Papier. Kaum, daß man sich anlehnt, ist man schon im anderen Zimmer.
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Mein Gott ist es zufrieden, wenn ich nicht an ihn glaube.
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Warum Kunstwerke so haltbar sind? Weil sie in ihrer Entstehungsphase alle das Fegefeuer des Selbstzweifels und Aufgebenwollens hinter sich gebracht haben.
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Stadt oder Land? Das Leben hatte immer schon die Wahl zwischen zwei Unzuträglichkeiten.
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Kunst kommt aus der Innenwelt der Außenseiter. Nur wer nirgendwo zuhause ist, bringt es fertig, sich zwischen den Zeilen einzunisten.
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Von den höheren Beglückungen haben wir uns allein die Saumseligkeit erhalten können.
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Ulrich Horstmann, Ich kaufe ein Gedankenlos. Aphorismen, 1992

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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Eine Antwort zu Mit Löffel und Rasiermesser

  1. Nicci schreibt:

    Tolle Phoesie 😉

    Liebe Grüße

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