Siebzig Jahr, wunderbar

Ich schaue heute natürlich den Festakt zum Geburtstag des Bundeslandes, in dem ich seit kurzem am längsten gelebt habe, NRW, im wunderbaren WDR Fernsehen. – Bei einem schönen Beitrag meiner alten und gebliebenen Frankfurter Rundschau zu diesem britischen (i like) Ereignis durfte ich diesen Kommentar beitragen:

Ich bin ja Wahlwestfale, der von der niedersächsichen Friedensstadt über die VfR-Bockenheimer Warte als Zeuge Yeboahs in die westfälische Friedensstadt gekommen ist. Insofern finde ich hier im Gespräch zwischen Hannelore Kraft und Jürgen Becker den VfL Osnabrück unterschätzt, der immerhin den klassischen FC Bayern mit Katsche, kleines dickes Müller und dem MaierSepp mal 5:4 dahoam im Pokal geschlagen hat.

Kraft: Was uns alle eint, das ist der Fußball.
NRW ist „das“ deutsche Fußballland: Wir haben die meisten Vereine in der ersten und zweiten Liga …
Becker: … und wenn es einen FC NRW gäbe, dann bekäme Bayern München echte Schwierigkeiten.

Nach je zwei und einem und nochmals zwei Jahrzehnten in drei Bundesländern muß ich zitieren: „Heimat ist, worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch) Und trotzdem hat wohl jeder seine Bremer Brücke, wo auch immer. Und das ist auch gut so.

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Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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