Der NFV und seine tätigen Supporter. Ein Liebesroman

Niedersachsens Fußballvereine verfügen über 1500 Hools, polizeibekannte Hooligans, meldet die NOZ heute abend. Der Treffpunkt fragt sofort, ob auch die Schetthools der Lila-Weißen hinzugezählt worden sind. [Smiley] – Also: Hannover 96 und BTSV verfügen demnach allein schon über 1000 Hools; bleiben noch 500. Wo treiben diese ihr Unwesen? Natürlich in Osnabrück, dritter Platz für den VfL mit 120 Leuten, die notorisch die Frage des Kriegsdienstverweigerungsverfahrensvorsitzenden abgelehnt haben und durchaus mal argumentlos sich ins Stadion schlagen. Kategorie B und C gerecht hälftig dabei an der Bremer Brücke geteilt. Es folgen SV Meppen (110), der VfB Oldenburg (100), Kickers Emden (20), SV Wilhelmshaven (3) und Ostercappelner FV (1). Ohne Hool muß der Haarener SC auskommen, eine Gründung aus dem sommerlichen Juni 1962.
Für Göttingen 05 sind Studenten erkennungsmäßig polizeiverfügt worden zum Nachsitzen, der Goslarer SC hat auch seinen Brocken ( 😉 ) zu tragen und der VfL Wolfsburg darf mal die markentechnischen Opfer der Sponsor-Autoindustrie zählen (neueste Ordnungsamtauflage).
Natürlich: Die Bewegung Hogesa ist höchst rechtsextrem und gewaltbereit, nein, genauer: faschistisch im Sinne eines Nazi-Hitler-Tollfindens.
Alle Daten, die die NoZ hergibt, berufen sich auf eine Pdf-Download-Datei des Innenministers Niedersachsens, der in Osnabrück verbandelt ist.

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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Eine Antwort zu Der NFV und seine tätigen Supporter. Ein Liebesroman

  1. R8BB schreibt:

    DIE gehören nicht zu uns,
    DAS ist nicht unser Problem.
    DIe NOZ schreibt sie statistisch aus Osna weg.
    Der VfL sieht sie nicht als seine wirklichen Fans.
    Der FUSSBALL überhaupt kennt solche Leute nicht.
    Klar, mit Fußball haben nur nur nur Leute zu tun, die volldemokratisch, tierlieb, vegan und hilfsbereit für Flüchtlinge sind. Andere kennt der Fußball ja gaaar nicht.
    FUSSBALL IST EBEN DAS PARADIES. Demnächst in der Wüste …
    Seit den 70ern schon gibt es soziologische Studien zur Fußballkultur. Studien zu Hooligans. Es ist seit langem alles offenbar. Wenn die Vereine – und auch mein VfL – heute so tun, als wissen sie von nix, dann möcherte ich heute mit meinen 54 Jahren auch gerne Hooligan werden und eine bestimmte Fanschaft zu einem einzigen Verein einfach aufgeben. Verbände und Vereine sind so doof, daß man wirklich einfach dreinschlagen möcherte, Mit und ohne Grund. – Mal so als philosophische Reflexion auf einen rein formalen Schwachmatenartikel in meiner NOZ. Sie trägt zu dem bei, was sie dann kritisiert. Grotte!
    Und wegen Klarheit: Ich bin gegen Gewalt, will keine Motorradkutten im Stadion und plädiere für Wohlverhalten für den eigenen Verein. Was aber Zeitungen und Vereine so raushauen an blanker ideologie und Selbstbeweihräucherung, das finde ich schlimmer als viele strafwürdige Taten rund um ein Fußballspiel. So!

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