Schicksalsgemeinschaft

Ein preisgekrönter Professor im feinen Zwirn, Liebhaber der klassischen Musik und Klugscheißer vor dem Herrn. Und ein brummeliger Fußballproll mit Neigung zum Millerntor, der selten ein Wort zuviel verliert. Team Tatort, Münster. Seit zehn Jahren. Nicht zu vergesessen die Dritte im Bunde: die kettenrauchende Staatsanwältin. Und die anderen alle.

Werbeanzeigen

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Schicksalsgemeinschaft

  1. Neuhaus schreibt:

    Und Börne fuhr mit einem Wiesmann Roadster, gebaut sogar in Westfalen, in Dülmen. Sehr gut!

  2. fidelche schreibt:

    Wer weiß schon wie viele Prinzen und Prinzessinnen demnächst auf den Thronen Europas sitzen werden, die ihre Gene aus dem Münsterland erhalten haben. „Hochzucht des Menschengeschlechts“, mal ganz anders.

  3. H. Herforder schreibt:

    Die Besichtigung des Tatorts von Matthias Dell im Freitag ist mal wieder klasse! Über den Münster-Tatort hat er sogar ein Buch geschrieben: ‚Herrlich inkorrekt‘ heißt es. – Wahrscheinlich daher seine Zusammenrückung von Münsterland und Ostwestfalen, wo ja das Herrliche Herforder herkommt. 😉

    • rainer kühn schreibt:

      Sogar die Arminia hat mal den Schriftzug der Brauerei auf dem sanften Berge getragen, vielleicht daher Dells Verwirrung. Sonst aber gut, sehe ich auch so. Mit dem Tatort 2002 wurde Münster zusammen mit dem ‚Wilsberg‘ im ZDF endgültig zur Medienstadt, damals redete alles vom Kreativ-Kai (Hafenbecken), wo die Schlußszene des Jubiläums ja auch in Szene gesetzt wurde, auf dem sog. Elephanten. – Schön auch die Diskusssion bei Dell, nur einmal wurden blank die Klischees über die wunderbaren Westfalen bedient. Wahrscheinlich aus ’nachhaltenden Gründen‘. Nächstens, zweiuhrdingsbumms. Aber das ist vollkommen egal.

    • rainer kühn schreibt:

      Nachtrag aus den WN: Seit zehn Jahren ermitteln die „Tatort“-Komissare Thiel und Boerne nun schon in Münster. ZDF-Detektiv Wilsberg ist sogar schon seit 1995 auf Sendung. Anfangs amüsierte man sich im Münsterland noch über Fehler, die nur Ortskundigen auffallen. Geschlossen amüsierte sich das Publikum folglich beim zweiten „Wilsberg“ fürs ZDF darüber, dass die Autos falsch herum durch eine Einbahnstraße kurvten, um im nächsten Moment in einem ganz neuen Stadtteil aufzutauchen. Auch das Café vorm Schloss, das es nicht gab, oder die topmoderne Immobilienbank hinter der Erbdrostenhof-Fassade wurde amüsiert aufgenommen.Doch beim Braunkohlekraftwerk, das der jüngste Münster-„Tatort“ nun dem Stadtteil Wolbeck andichtete, hört der Spaß offenbar auf. Die münsterländische Volksseele kocht im verflixten 17. Jahr als Krimi-Metropole. Dabei macht der WDR als verantwortlicher Sender gar keinen Hehl daraus, den „Tatort“ aus Kostengründen überwiegend im Rheinland zu produzieren – dort, wo viele Filmfirmen ihren Sitz haben. Der entlarvendste Moment im „Schummelkrimi“, wie ihn die „Bild“ titulierte, war der, als Axel Prahl Pommes essend auf seine Assistentin wartete – und ein riesiges Kraftwerk im Hintergrund ins Blickfeld geriet. Aber auch schon die Dorfkneipe, in der die einfältigen Krien-Brüder im Krimi ihr Vaterschafts-„Coming out“ hatten, hatte für manche Kritiker eine eher rheinische, sogar krefelderische Anmutung. – Für den aktuellen „Tatort“ wurde nach Auskunft des WDR an zwei Tagen in Münster gedreht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s