Einwurf

a) Zu den Auftritten der deutschen Fußballfans im Spiel gegen Portugal und den Gesangsroutinen. Diesem Einwurf möchte ich das Gütesiegel Uwe Reinders geben.
b) Zum unverkrampften Neopatriotismus: Wenn Stolz nicht auf eigenen Leistungen, sondern auf der Identifikation mit den Erfolgen einer Gruppe beruht, kann man fragen, ob das Bedürfnis, stolz auf die Leistungen der eigenen Gruppe zu sein, nicht mit Selbstwertdefiziten zusammenhängt. Genau in diesem Sinne hat Theodor W. Adorno den Begriff des kollektiven Narzissmus gebraucht. Und Dagmar Schediwy dekliniert das mal im Sinne kritischer Theorie durch.

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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3 Antworten zu Einwurf

  1. Der Bassist schreibt:

    Mein Gruß an Hermanitou: hab ich am Fernseh genauso gehört. Starker Artikel!

  2. rahab schreibt:

    kollektiver narzissmus … mit verlaub: ein bißchen mehr zur theorie der psychoanalyse zu lesen wäre angebracht. wie auch angebracht wäre, sich zu vergegenwärtigen, dass Adorno psychoanalyse gern mal auf andere anwandte, aber selbst die ‚kur‘ scheute.

    • Der Bassist schreibt:

      Für Sie reicht auch ein ganz individueller! – Der Lit-Verlag erinnert mich übrigens immer an den schlimmen Finger vorm Fernseh beim Essen beim Fressen beim Trinken wo der Tisch wackelt und man was drunter pfropfen muß, so zehn zwanzig rausgerissene Seiten.

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