>>Unternehmen Barbarossa<<

Das Unternehmen Barbarossa war in Wirklichkeit nicht nur der klassische Fall eines Aggressionskrieges, sondern – da er unter Brechung aller bis dahin gültigen Regeln des Kriegsvölkerrechts geführt wurde – ein von rasseideologischen und machtpolitischen Motiven gleichermaßen geprägter Vernichtungskrieg. Von deutscher Seite wurde dieser Krieg von Beginn an als ein politisch- weltanschaulicher und rasseideologisch motivierter und mit quasi-religiösem Blendwerk („Kreuzzug gegen den Bolschewismus“) versehener Vernichtungskrieg geführt, mit den Vernichtungslagern in den schon eroberten Gebieten. – Das Leugnen und Verdrängen, man weiß heute: keiner war unbeteiligt oder blieb unbehelligt, muß durch genaue Kenntnis und Mut zur Wahrheit abgelöst werden.

Nachtrag: Ermutigt durch den Kommentar „j-ap schrieb am 21.06.2011 um 00:16: Danke, koslowski. Insbesondere dafür, daß Sie hier nichts erklären, sondern etwas zeigen,“ möchte ich auf den Beitrag Sonntag, 22. Juni 1941 verlinken.

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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Eine Antwort zu >>Unternehmen Barbarossa<<

  1. Louis Levy schreibt:

    Gerade in diesen Tagen hat Leugnen und Verdrängen(siehe Antisemitismus-Debatte) wieder Konjunktur. Dunkle Raziwill-Himmel verfinstern der Welten Mut zur Wahrheit. Nietzsches „Ewige Wiederkunft des Gleichen“ rückt ins Licht, das es auszuschalten gilt.

    lg LL

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