Out of Lindenblatt: Eine FreitagsCommunityFußnote

Die Online-Community-Existenz, die bei freitag.de unter der Marke „irgendwie links“ dem Verleger der auch als bloße Marke eingekauften ehemals wirklichen Zeitung(en) ein unfaßliches Meinungsmedienimage gibt, hat mit dem Blogger „Monsieur Rainer“, der andere Pseudonyme nicht mag, es sei denn, sie belobhudeln ihn, einen weiteren Höhepunkt des „genaugenommen rechts“ erreicht, was „irgendwie links“ ja auch von vornherein bedeutet: Beretta, Rotwein und Mittelmeer, Substanzen, die ihm, dem MR zum Bloggen notwendig sind, gelten vernünftigen Lesern schon als legendär für die mediterrane Art der personal-faschistisch unsachlich zuweisenden Methode seines parzellierenden Schubladen-Bloggens. Heute fragt er einen Kritiker, ob er überhaupt gedient habe und demnach mitreden dürfe. Die Moderation liest so etwas gerne, läßt es stehen und verbot einem anderen Kritiker gestern, den Kolonialherrenattitüdebesitzer zu duzen in der „genaugenommen“ in rechter Hinsicht „Qualitätscommunity“ (Zitat eines Verwirrten). So gestärkt, schreibt er, der von Weinlanden Geprägte, heute auch in Umdrehung aller Worte und Bedeutung seiner wenigen Gegenredner, daß er im Prinzip Pferdeäpfel mit Messer und Gabel ißt – falls seine Beretta und sein Rotwein auch auf dem Tisch bereitliegen.
Monsieur Rainer ist schon ein altkluges und scheuklappenbewehrtes „Akademikerross“ (M.R.), genau wie die FAZ-geadelte Bloggerin Magda, die das alles in ihrem Blog geschehen läßt, und die gesamte Corona der Beton’denker‘ überhaupt, – die im Geiste der Vorgängerzeitungen (DVZ/die tat|Volkszeitung) aber in einer unendlichen Mission Impossible unter Beobachtung stehen. „Es gibt viel zu lachen: Lesen wir´s durch!“

Eine willkürliche Antwort des Bloggers M.R. nehme ich mir zu eigen als Abschluß des Casus: „Verehrter Blogger, es lohnt nicht, weiter mit Ihnen zu diskutieren. Sie sind von einer Borniertheit ohnegleichen und befinden sich auch noch in unappetitlicher Gesellschaft. Was Sie hier verbreiten ist Taschenbuchsoziologie, hat aber mit dem täglichen Leben wenig zu tun. Es freut mich, dass ich Sie zu kotzen gebracht habe, das soll ja bekanntlich den Körper reinigen. Doch wie reinigt man einen Geist? Schwer zu sagen. Auf mich wirken ihre Arroganz und Ihre Verbohrtheit schlicht obszön. Rein hippologisch gesehen, sind Sie vom Pferd gefallen! Freundliche Grüsse Monsieur Rainer“

Über rainer kühn

Den autoritären Charakter findet man leider von links bis erwartet rechts in allen Schwatzbuden des Internetzls. (Theodor W. Adorno & seine kritische Theorie)
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2 Antworten zu Out of Lindenblatt: Eine FreitagsCommunityFußnote

  1. fidelche schreibt:

    Sehr gerne gelesen!
    alles, aber besonders das Zitat der Verwirrten.

    Grüße fidelche

  2. Hermanitou schreibt:

    Auf den Punkt gebracht.
    Beste Grüße
    H.

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