Was wäre der Fußball denn ohne grenzenlose Enttäuschung? (Hans Meyer)
Revolutionär wird man nicht durch Wissenschaft, sondern durch Empörung. (Matthias Beltz)
Ich schreibe hier und anderswo, weil ich etwas zu sagen habe. Was andere deswegen von mir halten ist mir a) meistens unbekannt und geht mir b) grundsätzlich immer am Arsch vorbei. (Blogger j-ap)
Es gibt keine harmlosen Zivilisten. (Rambo/Sylvester Stallone)
Dialektische Kritik hat den menschlichen Impuls zu verteidigen, wo er überhaupt noch aufzutreten wagt, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen. (Felix Riedel)
Wer am Sonntag vormittags brav in den katholischen Gottesdienst geht, um dem Herrn seine Gunst zu erweisen und nachmittags im Schützenverein das Luftgewehr anlegt, um ein in der Zielscheibe eingezeichnetes Hirschgeweih zu treffen, ist eher kein linker Vordenker, vermute ich. (Blogger Achtermann zu ‘Kretsch’ am 27. Juli)
Jeder Gedanke, der so genannt zu werden verdient, kündigt der Verantwortungsethik, die ihm im Namen von Fleiß und Redlichkeit verordnet werden soll, zugunsten seiner eigenen Konsequenz den Dienst. Doch gerade um solche Freiheit des Gedankens geht es den selbsternannten Plagiatsjägern nicht. (Magnus Klaue)
Die Techniken, sich unbeliebt zu machen, sind zahlreich. Ich scheine die meisten davon zu beherrschen. Es geht mit Lügen so gut wie mit Offenheit. Mit Schweigen so gut wie mit Reden. Aber was ist das für ein unterschwelliger Drang, in der eigenen Umgebung alle paar Jahre abzuräumen? Nicht im ersten, engsten Kreis, aber doch schon im zweiten, weiteren. Platz schaffen. Türen zuschlagen. Das stumme Gehocke beenden, das entsteht, wenn man sich zu lange, zu gut kennt, wenn man mit jedem Wort, mit jeder Geste berechenbar für einander geworden ist. Die Differenz, die schon vorher da war, die vielleicht die Attraktion ausgemacht hat, wird zum Ärgernis. Man muss sie nur ein wenig deutlicher machen, um zu verstehen: jetzt langts!
Wäre es angenehmer, alle könnten sich ein Leben lang entspannt um- kreisen wie Fische, mal näher, mal ferner, irgendwann wieder näher …? Vor drei Jahren ist Rühmkorf gestorben. (janseghers.de, 8. Juni 2011)
1960 kam es zum Bruch. (http://thinktankboy.wordpress.com/2011/05/25/holzfallen/#comment-7834)
Denn Du gibst Dich mit Erklärungen nur dann zufrieden, wenn sie wissenschaftlich sind. Es kann aber keine Wissenschaft, d.h. keine vernünftige Theorie der vollendeten Unvernunft geben, sondern nur deren Rationalisierung, d.h. Sinnstiftung am Opfer, die notwendigerweise als etwas ganz anderes erscheint. (Blogger j-ap)
Die Geschichte ist nicht der Gegenstand, sondern die Beute von Historikern. (Allensteyns Flugschriften)
Sollte ich Lars von Trier mal irgendwo treffen, werde ich es kaum vermeiden können ihm in die Eier zu treten. (aponaut in: freitag.de/rechtsaussencommunity/braunblogs/jan-kasper-kosack/ok-ich-bin-ein-nazi-ich-auch-auch-in-cannes)
Gegen Ende seines Lebens stellte Max Frisch fest: „Man endet notwendigerweise damit, seinen Garten zu bestellen; alles übrige, mit Ausnahme der Freundschaft, hat wenig Bedeutung.“
Jan Jasper Kosok schrieb am 17.05.2011 um 15:28
Relaunch – und er kommt inzwischen näher, als wir es in unseren kühnsten (sorry!) Träumen erhofft hätten.
Es gibt keine Lösung. Schon gar keine Erlösung. Wesentlich ist Geschichte, die große Biographie für kleine gleiche freie Menschen in einem Menschenzusammenhang, nicht als Klassenkampf. Ein einziges Wesen des Menschen: daß er historisch ist.
04/05/2011 17:20 ‘Ich lese gern’. Und zitiere mal nichts, weil ich hier alles meine.
04/05/2011 17:43 Ich bin ja immer noch nicht dahinter gekommen, wie Du das schaffst, in zwei Zeilen mehr zu sagen als ich in drei Absätzen, Rainer, aber: I like & support it!
Kommentar zum Spiel GER-KAZ 4:0 im Treffpunkt des VfL von Streifenpullover: Das ist aber auch ein Scheißspiel, diese Lustlosigkeit der Deutschen kotzt mich an.
Wäre das Erdbeben in Japan zwei Wochen früher gekommen, wäre der Verteidigungsminister damals mit einem blaublütigen Auge davongekommen. (Volker Pispers, WDR5, 25.3.2011)
Wenn der Schnee nicht wäre, dann wäre irgendwas anderes.
Vor dem Spiel hatte der Schiedsrichter das letzte Wort gehabt und gab grünes Licht.
Natürlich habe ich valsch gelebt; aber oftmals glücklich.
Das ist von allen Tiefpunkten der Gipfel, Brackelmann! (Neues aus Büttenwarder, NDR)
Es ist immer das Gleiche. Ich wache auf. Es ist dreiuhrfünfunddreißig. Der Mond ist leer.
Ein gebrochenes Bein heilt wieder, eine Niederlage hat für immer Bestand. (Spiel ohne Regeln)
Von Gerhard Steines … eine kurze Nachricht: “… mein Lieblingszitat von Karl Marx: ‘Absolute Einmütigkeit gibt es nur auf dem Friedhof.’ ‘… und absolute Ehrlichkeit nur im Irrenhaus’.” (Jan Seghers´ Geisterbahn, 5.1.2011)
Sagen wir’s mal so: In der F.A.Z. lese ich eben Saetze wie diesen letztes Jahr (von Lorenz Jaeger), die mir nicht ohne Grund noch lange im Gedaechtnis bleiben: »An den Kapitalismus zu glauben bedeutet, an den Menschen zu glauben«. — Oder eben an Calgonit und den Herrgott, was aufs selbe hinauslaeuft. (Blogger j-ap)


